: Fäkalien aus Stuttgart – Die stinkende Vorgeschichte des Freibads
Wo heute Schwimmer ihre Bahnen ziehen, befand sich früher eine riesige Latrinengrube. Warum Renningen für das Stuttgarter Abwasser sogar Geld bezahlte, offenbart ein Blick ins Archiv.
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Um 1960 herum geht es im Renninger Freibad deutlich freizügiger zu als noch zur Eröffnung 1938.
Stadtarchiv Renningen
Die erste Badeordnung von 1938 sah noch ein Verbot von Bikinis und Dreiecksbadehosen vor.
Stadtarchiv Renningen
Die Eröffnung 1938 fiel mitten in die NS-Zeit. So war auch anfangs Juden der Zutritt nicht gestattet.
Stadtarchiv Renningen
Das Renninger Freibad 1968 von oben.
Landesarchiv/StAL/EL68IX-2573
Einige Jahre später wurde das große Becken saniert, und in dei 1980ern kam ein Planschbecken dazu.
LGL
Später erinnert nichts mehr daran, dass sich bis in die 1930er-Jahre an der Stelle des Freibads ein Latrinenbecken befand.
Stadtarchiv Renningen
Im Sommer ist das Renninger Freibad ein Anziehungspunkt für die ganze Region.