Hitze-Tipp von Bahn-Geschäftsführer
: „Verlagern Sie doch Ihr Büro in die Hesse-Bahn“

Im Büro oder im Arbeitszimmer daheim ist es zu heiß? Der Geschäftsführer der Hermann-Hesse-Bahn, die zwischen Renningen und Calw fährt, hat einen kühlen Tipp parat – inklusive Panoramaaussicht.
Von
Ulrike Otto
Renningen/Calw
Hermann-Hesse-Bahn, Geschäftsführer Frank von Meißner

Draußen 36 Grad, drinnen angenehm kühl: Für Hermann-Hesse-Bahn-Chef Frank von Meißner ist der Zug ein optimaler Arbeitsplatz.

Lightworkart/Manuel Kamuf
  • HHB-Chef rät bei Hitze: Homeoffice in die klimatisierten Züge der Hesse-Bahn verlegen.
  • Im Zug gibt es WLAN, Platz und eine Toilette – dazu Panoramaaussichten auf der Strecke.
  • Die Hesse-Bahn fährt zwischen Calw und Weil der Stadt, außerhalb des Berufsverkehrs bis Renningen.
  • Seit dem 14. Juni gilt ein Halbstundentakt; Anschluss an das Stuttgarter S-Bahn-Netz besteht.
  • VVS-Tickets gelten bis Calw in der Bahn, ein Tagesticket Renningen–Calw kostet 11 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Der Wetterbericht heute Morgen hat gar nicht so viel Sonne vorhergesagt. Das Hemd mit langen Ärmeln war definitiv die falsche Entscheidung“, sagt Frank von Meißner. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen hat der Geschäftsführer des Zweckverbandes der Hermann-Hesse-Bahn (HHB) aber einen ganz ausgefallenen Tipp parat – zum Abkühlen und dabei produktiv sein.

„Verlegen Sie Ihr Homeoffice doch in die Hesse-Bahn“, sagt der HHB-Geschäftsführer mit einem Augenzwinkern. „Wir haben gut funktionierendes WLAN in den klimatisierten Zügen. Es ist Platz und es gibt eine Toilette“, zählt er die Vorzüge auf. Ganz zu schweigen von der Panoramaaussicht, die im Fahrpreis inbegriffen sei. Etwa bei der Einfahrt nach Weil der Stadt oder nach Calw. Er selbst habe das in der vergangenen Woche getestet.

Zum 1. Februar hat die Hesse-Bahn den Betrieb zwischen Calw im nördlichen Schwarzwald und Weil der Stadt (Kreis Böblingen) aufgenommen. Für insgesamt 240 Millionen Euro war die rund 25 Kilometer lange Strecke der historischen Württembergischen Schwarzwaldbahn reaktiviert worden. Seit dem 14. Juni fahren die Züge jetzt auch im Halbstundentakt und – außerhalb des Berufsverkehrs – auch bis Renningen.

Der Landkreis Calw ist seit dem Start der Hesse-Bahn teilintegriert in den Verkehrsverbund Stuttgart (VVS). Das heißt, wer aus dem VVS-Gebiet in Richtung Calw fährt, kann VVS-Tickets dafür nutzen. Diese gelten sogar für Anschlussverbindungen per Bus in die Calwer Umgebung.

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In der Gegenrichtung gilt der Tarif der Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw (VGC) inklusive Zurbinger. VVS-Tickets gelten im Kreis Calw nur für die Hesse-Bahn-Strecke. Ein Tagesticket kostet aktuell 11 Euro von Renningen bis Calw (drei Zonen). In Weil der Stadt und Renningen gibt es Anschluss ans Stuttgarter S-Bahn-Netz. Dazu gilt für jeglichen Nahverkehr auch das Deutschlandticket.