Leonberg und Umgebung
: Wo lauern in Leonberg Gefahren auf dem Schulweg?

In Kooperation mit dem Recherche-Netzwerk Correctiv fragen Böblinger Kreiszeitung und Stuttgarter Zeitung Gefahrenstellen auf dem Schulweg ab. Diese Orte können über ein Tool bis Ende September gemeldet werden.
Von
Robert Krülle und Chiara Sterk
Stuttgart
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Nicht überall können Kinder gefahrlos zur Schule gehen – immer wieder lauern schlecht einsehbare Überwege oder schnell fahrende Autos.

dpa/Monika Skolimowska

Das neue Schuljahr hat begonnen, und vor allem für jüngere Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern stellen sich viele Fragen. Wie wird der Start in die neue Schulzeit verlaufen? Was wird sich ändern? Insbesondere bei Grundschülern und den neuen Erstklässlern wird der Schulweg ein großes Thema sein. Doch wie sicher sind die Schulwege, wo fahren Autos zu schnell, parken Überwege zu, fehlen Ampeln?

Hier setzt das Projekt unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Recherche-Netzwerk Correctiv an. Mithilfe eines Online-Umfrage-Tools, das Correctiv entwickelt hat, können Nutzerinnen und Nutzer hier auf sehr einfache Weise die Gefahrenstelle auf einer Karte einzeichnen. Wo genau befindet sich die Gefahrenstelle? Um welche Art von Gefahr handelt es sich dabei? Kümmert sich schon jemand darum? Zudem besteht die Möglichkeit, einen freien Textbeitrag und Fotos hochzuladen. Dabei können die Nutzerinnen und Nutzer – wenn gewünscht – anonym bleiben. Die Umfrage ist sowohl am Smartphone als auch am PC leicht zu bedienen und läuft noch bis 30. September.

Betroffene können Gefahrenstellen im Kreis Böblingen also markieren und beschreiben. Die Redaktion wird die Beiträge sichten und sortieren sowie Schwerpunkte feststellen. Daraus ergibt sich eine flankierende Berichterstattung. Wo liegen Schwerpunkte? Was tut die Verwaltung, um die Gefahrenstellen zu entschärfen? Was sagen die Eltern dazu?

Worauf es ankommt: Mitmachen – und Kommunikation. Je mehr Eltern von dem Projekt erfahren, desto besser wird es. Deshalb bitten wir alle Betroffenen darum, das Projekt zu verbreiten und weiteren Interessierten weiterzugeben – insbesondere Elternbeiräte können über die heute üblichen Kanäle schnell und ohne großen Aufwand in die Klasse kommunizieren.

Achtung, Schulweg!

Das Projekt
Über ein einfaches Online-Tool können Sie bis Ende September Gefahrenstellen auf Schulwegen dokumentieren. Über den Link: www.stuttgarter-zeitung.de/schulweg geht’s Themenseite. 

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