Podiumsgespräch in Gerlingen: 80 Jahre Vertreibung der Deutschen aus Ungarn

Die Veranstaltung findet im Sitzungssaal des Rathauses statt.
www.imago-images.de- Podium in Gerlingen beleuchtet „Gestern, heute und morgen“ zur Vertreibung vor 80 Jahren.
- Ort und Zeit: Dienstag, 15. September, 18 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus – Eintritt frei.
- Auf dem Podium: Albrecht Sellner, András Izsák und Joschi Ament. Moderation: Klaus Herrmann.
- Bürgermeister Dirk Oestringer spricht ein Grußwort, anschließend folgt ein Umtrunk.
- Parallel läuft im Stadtmuseum die Schau „80 Jahre Vertreibung der Deutschen aus Ungarn“ bis Ende Januar 2027.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Gestern, heute und morgen“ lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der die Stadt Gerlingen an diesem Dienstag in den Sitzungssaal des Rathauses einlädt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden an diesem Abend die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn vor 80 Jahren, deren Ansiedlung und Integration in Gerlingen sowie die Bedeutung dieser Ereignisse für die heutige Zeit beleuchtet.
Auf dem Podium nimmt zum einen Platz Albrecht Sellner, ehemals Bürgermeister der Stadt Gerlingen. Schon lange vor seiner Amtszeit hatte er die Entwicklung der Stadt begleitet: von 1965 bis 1978 als Gemeinderat, von 1978 bis 1983 als Erster Beigeordneter und in der Folge dann bis 1999 als Bürgermeister. Mit ihm auf dem Podium sitzen András Izsák, der Generalkonsul von Ungarn in Stuttgart, sowie Joschi Ament, der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn. Klaus Herrmann, Leiter des Gerlinger Stadtarchivs, wird das Gespräch moderieren. Im Anschluss wird zum Umtrunk eingeladen.
Bürgermeister Dirk Oestringer wird ein Grußwort sprechen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 15. September, im Sitzungssaal des Rathauses statt. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Parallel dazu ist derzeit eine Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen. „80 Jahre Vertreibung der Deutschen aus Ungarn“, lautet der Titel der Schau, die sich dem prägenden Kapitel europäischer Nachkriegsgeschichte widmet. Die Ausstellung ist bis Ende Januar 2027 zu sehen. Im Mittelpunkt der Gerlinger Schau stehen authentische Briefe der Vertriebenen aus den Jahren 1946 bis 1979, die im Freiburger Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas aufbewahrt werden. Ergänzt durch Fotografien, Dokumente, Alltagsobjekte und originale Tonaufnahmen zeichnen sie ein vielschichtiges Bild des Alltags und der Lebensbedingungen nach der Vertreibung.

