Telefonbetrüger in Rutesheim: Falsche Polizeibeamte rufen an – sechs Meldungen in nur einer Stunde

Obacht bei Anrufen, wenn sich vermeintlich die Polizei meldet: Die echten Beamten fragen nie nach finanziellen Verhältnissen.
Arno Burgi/dpa- In Rutesheim meldeten sich am Freitag sechs Betroffene wegen Anrufen falscher Polizisten.
- Die Anrufer behaupteten, in der Nähe seien Einbrecher festgenommen worden – das war erfunden.
- Sie verlangten Auskunft zu Bargeld, Schmuck und Münzen, doch niemand erlitt finanziellen Schaden.
- Die Polizei betont: Keine telefonischen Fragen zu Finanzen und keine Aufforderung zur Herausgabe.
- Rat der Polizei: Gespräch beenden und selbst anrufen, in Notfällen gilt die 110.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Rutesheim haben sich an diesem Freitag, 11. September, innerhalb einer Stunde sechs Bürgerinnen und Bürger beim Polizeiposten gemeldet, weil sie Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten hatten. Die Betrüger gaben laut Information der – echten – Polizei demnach vor, in der Nähe seien Einbrecher festgenommen worden. Die vermeintlichen Beamten versuchten, Informationen über die finanzielle Lage der Angerufenen sowie über vorhandenes Bargeld, Schmuck oder Münzen zu erfragen. Zu einem finanziellen Schaden kam es offenbar nicht, da die Angerufenen zu Recht misstrauisch wurden, die Gespräche beendeten und sich an die Polizei wandten.
Die Polizei weist darauf hin, dass sie niemanden telefonisch nach seinen finanziellen Verhältnissen befragt oder zur Herausgabe von Geld und Wertsachen auffordert. Wer einen solchen Anruf erhält, solle das Gespräch sofort beenden und selbst die Polizei anrufen. Das Polizeirevier Leonberg ist unter der Telefonnummer 0 71 52 / 60 50 erreichbar, der Polizeiposten Rutesheim unter der Telefonnummer 0 71 52 / 99 91 00. In dringenden Fällen – insbesondere wenn sich angebliche Polizeibeamte persönlich melden – gilt die Notrufnummer 110.