Tierrettung in Gerlingen: Katze steckt in Abflussrohr – Feuerwehr muss kreativ sein

Alle atmen auf: Die Feuerwehr Gerlingen hat am Dienstagmorgen eine Katze aus einem engen Abflussrohr befreit.
Feuerwehr Gerlingen- In Gerlingen rettete die Feuerwehr am Dienstagmorgen eine Katze aus einem Abflussrohr.
- Das Tier steckte in etwa drei Metern Tiefe fest und das Wasser reichte ihm bis zum Hals.
- Ein Abstieg war wegen des Rohrdurchmessers unmöglich – Ideenreichtum war gefragt.
- Einsatzkräfte ließen Leine und C-Schlauch hinab, die Katze krallte sich fest und wurde hochgezogen.
- Die Besitzer nahmen sie erleichtert in Empfang und fuhren zur Sicherheit zum Tierarzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ob Mensch, ob Tier: Wenn jemand in Not geraten ist, kommt die Feuerwehr zum Retten. So geschehen auch an diesem Dienstag: Um kurz nach 7 Uhr gab es für die Gerlinger Feuerwehr einen nicht alltäglichen Einsatz wegen einer Katze, die sich in einer äußerst misslichen Lage befand.
Die Besitzer hatten um Hilfe gerufen, weil das Tier in der Oberen Ringstraße in einem Abflussrohr feststeckte. „Völlig entkräftet“ sei die Katze gewesen, in etwa drei Metern Tiefe festgesessen, und sie habe keine Chance gehabt, sich selbst zu befreien. Schlimmer noch: „Das Wasser stand ihr buchstäblich bis zum Hals“, berichtet der Feuerwehrsprecher Dennis Blos. Das Tier habe laut miaut.

Um eine Katze aus diesem engen Abflussrohr zu retten, hat die Feuerwehr Gerlingen einen Schlauch zu ihr runtergelassen.
Feuerwehr GerlingenIn „höchster Not“ eilte die Feuerwehr laut dem Sprecher herbei und überlegte, wie sich das Tier schnellstmöglich retten lässt. „Ein Abstieg kam aufgrund des geringen Rohrdurchmessers jedoch nicht infrage“, sagt Dennis Blos. In solchen Situationen – die die Feuerwehrleute bei ihren Übungen nicht simulieren können – sei dann Ideenreichtum gefragt.
Schließlich ließen die Einsatzkräfte eine Leine sowie einen sogenannten C-Schlauch hinab, an dem sich die Katze festkrallen konnte. Vorsichtig wurde der Schlauch dann mit ihr nach oben gezogen, und so wurde das Tier gerettet. „Zum Glück hat die Katze mitgemacht“, meint Dennis Blos. Im Notfall hätte man graben müssen. Die Feuerwehr übergab die Katze ihren erleichterten Besitzern, die mit ihr noch am selben Tag zur Sicherheit zum Tierarzt gingen. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.
Haustiere sind für viele Besitzer Familienmitglieder, sagt Dennis Blos. Umso schöner sei es, wenn man nach einer Rettungsaktion die glückliche Person sehe, die ihr Liebstes in die Arme nehme und dankbar sei. Der Klassiker im Alltag der Feuerwehr sei allerdings: Katze auf Baum.
Wie das Tier in Gerlingen im Abflussrohr gelandet ist, bleibt unklar. Dennis Blos: Das sei wohl eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ gewesen.
