Von Paris nach Mönsheim
: Amerikanische Stimmen verzaubern

Neun junge Studentinnen begeistern bei einem Benefizkonzert der Rotarier mitten auf dem Golfplatz in Mönsheim
Von
Ute Jenschur
Mönsheim
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Der A-cappella-Chor „Whim“ gastiert auf Einladung des Rotary-Clubs in Mönsheim

Glasklare  Stimmen: Der A-cappella-Chor „Whim“ gastiert auf Einladung des Rotary-Clubs in Mönsheim

Ute Jenschur
  • Neun Studentinnen von Yale treten als A-cappella-Chor „Whim’n Rhythm“ in Mönsheim auf.
  • Das Benefizkonzert im Golfclub Solitude organisiert der Rotary-Club Leonberg und Weil der Stadt.
  • Repertoire ohne Begleitung umfasst Jazz, Folk, Pop und Yale-Songs – u. a. „Jolene“.
  • Die aktuelle Formation beendete ihr Studium; eine neue Gruppe ist bereits ausgewählt.
  • Weitere Auftritte folgen in Stuttgart und Calw, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sie kommen von einer der renommiertesten Universitäten der USA, Yale in New Haven, Connecticut und sind bereits im Weißen Haus aufgetreten. Sie machen jedes Jahr zwei Konzertreisen in den USA und im Sommer touren die neun Studentinnen des A-cappella-Chors „Whim’n Rhythm“ durch die ganze Welt. Ihr Repertoire ganz ohne musikalische Begleitung umfasst Jazz, Folk, Pop und traditionelle Yale Songs, darunter von den Beatles „Eight days a week“, Beyonce mit „Daddy Lessons“ und mit besonders großem Erfolg beim Publikum „Jolene“ von Dolly Parton. Bei den „Whim“ zählt nur die Stimme.

Direkt von Auftritten in Paris sind sie im Ländle angekommen. Im Golfclub Solitude in Mönsheim gaben sie auf Einladung des Rotary-Clubs Leonberg und Weil der Stadt ihr erstes Benefiz-Konzert in dieser Region, weitere in Calw,und Stuttgart folgen. Der Erlös des Abends wird für die gemeinnützigen Kinder- und Jugendprojekte des Rotary Clubs verwendet.

Der besondere Chor wurde vor 45 Jahren gegründet

Die Chorleiterin Isabelle Millman oder „The Pitch“ wie sich nennt, weil sie die Tonlage vorgibt, ist das erste Mal in Deutschland. Sie und ihre Kolleginnen wollen durch ihre Konzertreisen die Welt und andere Menschen kennenlernen, die Gemeinschaft untereinander erleben und einfach Spaß haben. Sie alle haben gerade ihr Studium beendet. Musik studiert keine aus der Truppe, Fächer wie Geschichte, Englisch, Informatik oder wie bei Isabelle Biotechnologie stehen auf dem Stundenplan.

Alle haben seit Mai ihren Abschluss in der Tasche. Das bedeutet aber auch das Ende für die aktuelle Formation, doch die neue steht schon in den Startlöchern. „Bereits im Februar haben wir eine Audition, also ein Vorsingen, mit Studentinnen des letzten Yale Studienjahres abgehalten, um die besten Sängerinnen zu gewinnen. Dann geht es weiter mit der nächsten Generation der „Whim’n Rhythm“. Und das schon seit 1981, als der Chor gegründet wurde.

Der Chef des Sinfonieorchesters hat den Kontakt geknüpft

Auch der Leiter des Leonberger Sinfonieorchesters, Alexander Adiarte, hat in Yale studiert. Sein Abschluss liegt aber schon länger zurück. „1997 war das“, erinnert er sich. Adiarte wurde in Minneapolis, Minnesota, USA, geboren. Er studierte Musikwissenschaft und Violine an der Yale University. Aber er hat auch von Leonberg aus immer noch den Blick über den großen Teich. Und so freut es ihn besonders, dass die „Whim“ mit ihm Kontakt aufgenommen haben, ob bei ihrer Europareise nicht ein Tour-Stopp in unserer Heimat möglich wäre.

Viel gesehen haben sie von der Region noch nicht, tatsächlich sind sie erst kurz vor ihrem Auftritt auf dem Golfplatz angekommen. Aber es gibt schon Pläne für die nächsten Tage: Eine Begrüßung durch den Leonberger Oberbürgermeister Tobias Degode im Alten Rathaus steht auf dem Programm, gefolgt von der Führung mit den Rotariern durch Leonbergs Altstadt.

Verbunden mit dem Konzertabend in Mönsheim war auch der jährliche Wechsel in der Präsidentschaft der Rotarier: Der Arzt Peter Cartes gab den Staffelstab an den Geschäftsführer von Hans Keim Kunststoffe, Christoph Keim weiter. Und für das kommende Jahr hat der neue Präsident schon  Pläne. Zum 100-jährigen Bestehen des Golfclubs Solitude planen Rotarier und Golfer auf dem alten Golfplatz in Leonberg eine Benefiz-Veranstaltung. Schließlich wurde der Club 1927 in Leonberg mit 9-Loch gegründet und ist aus Platzgründen 1969 nach Mönsheim umgezogen, wo er heute eine 18-Loch-Anlage umfasst.

Eine Woche lang sind die „Whim’n Rhythm“ noch in der Region unterwegs. Die nächsten Auftritte: Donnerstag, 2. Juli, 19 Uhr in der Musikhochschule Stuttgart,  Samstag, 4. Juli, 19 Uhr in der Friedenskirche in Calw. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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