Vortrag im Krankenhaus Leonberg: Wann ist eine OP die bessere Lösung?

Die Einweisung ins Krankenhaus muss nicht immer mit einer OP verbunden sein. Oft helfen auch minimalinvasive Eingriffe.
Soeren Stache/dpa- Krankenhaus Leonberg informiert: Vortrag zu OP oder minimalinvasiver Therapie bei Gefäßen.
- Viktor Reichert erklärt anschaulich Behandlungsoptionen bei Arterien-, Venen- und Lymphleiden.
- Thema sind Bauchgefäße, Aorta-Aussackungen, Verengungen in Beinen und Halsschlagader.
- Wann Katheterverfahren genügen und wann ein Bauchschnitt nötig ist, wird dargestellt.
- Termin am Mittwoch, 16. September, 19 Uhr im Mehrzweckraum im Erdgeschoss.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch bei Erkrankungen von Arterien, Venen oder Lymphgefäßen kann es notwendig sein, zu operieren. An diesem Mittwoch wird in der Reihe „Medizin vor Ort“ im Krankenhaus Leonberg die Frage beantwortet, ob, wenn es sich um Gefäße im Bauchraum handelt, ein großer Bauchschnitt notwendig ist oder ob auch diese Erkrankungen minimalinvasiv behandelt werden können.
Gefäßchirurgen arbeiten übergreifend mit anderen Fachdisziplinen wie Kardiologen und Radiologen zusammen. Das Ziel: den Durchfluss in Gefäßen sicherstellen, Verstopfungen oder Blockaden zu entfernen oder eine venöse Insuffizienz behandeln. Viele Verfahren sind minimalinvasiv. Dennoch kommt es vor, dass ein großer Bauchschnitt unumgänglich ist.
Anschaulich und leicht verständlich erläutert Viktor Reichert, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie Leonberg-Sindelfingen, an diesem Mittwoch um 19 Uhr, wie beispielsweise Aussackungen der Hauptschlagader, Gefäßverengungen und -verschlüsse in den Beinen oder Verengungen der Halsschlagader heute behandelt werden können. Dabei zeigt er auf, wann Katheterverfahren oder minimalinvasive Eingriffe möglich sind, welche Vorteile sie bieten – und in welchen Fällen eine offene Operation weiterhin die beste und sicherste Behandlung ist.
Im Anschluss an den Vortrag steht der Experte für individuelle Fragen zur Verfügung. Der mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg initiierte Vortrag findet am Mittwoch, 16. September, 19 Uhr, im Krankenhaus Leonberg, im Mehrzweckraum im Erdgeschoss, statt.