Amtschef in Ludwigsburg
: Sebastian Mannl wird nicht Bürgermeister in Vaihingen

Wegen des Sparprogramms steht Sebastian Mannl in Ludwigsburg vor einer ungewissen Zukunft. Sein Versuch, als Bürgermeister nach Vaihingen zu wechseln, scheiterte am Donnerstagabend.
Von
Emanuel Hege
Vaihingen/Ludwigsburg
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Sebastian Mannl

Sebastian Mannl bleibt in Ludwigsburg.

privat
  • Matthias Hirn wurde in Vaihingen im zweiten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt.
  • Er folgt auf Klaus Reitze und arbeitet künftig mit OB Uwe Skrzypek-Muth zusammen.
  • Hirn setzt auf Bildung, zukunftsfähige Infrastruktur und finanzielle Handlungsfähigkeit – zudem auf klare Zuständigkeiten und effizientere Abläufe.
  • Sebastian Mannl aus Ludwigsburg scheiterte erneut, nachdem er sich schon in Fellbach beworben hatte.
  • Hintergrund in Ludwigsburg: Sparprogramm und Reform, Dezernate reduziert, Zuständigkeiten von Mannl beschnitten.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

In der voll besetzten Stadthalle in Vaihingen haben sich am Donnerstagabend vier Kandidaten zur Wahl des neuen Bürgermeisters gestellt. Im zweiten Wahlgang setzte sich Matthias Hirn , Stadtbauamtsleiter in Aichtal, mit 17 von 26 Stimmen gegen seine Mitbewerber durch. Er folgt auf Klaus Reitze und wird künftig als Bürgermeister an der Seite von Oberbürgermeister Uwe Skrzypek-Muth die Stadt mitgestalten.

Neben Hirn kandidierten Katharina Mirhadi, Abteilungsleiterin für Stadtplanung in Vaihingen, Jörg Repple, Amtsleiter für Straßen beim Landratsamt Karlsruhe, sowie Sebastian Mannl, Infrastrukturbürgermeister in Ludwigsburg. Mannl bekam im ersten Wahlgang vier Stimmen.

Hirn wird Bürgermeister in Vaihingen

Matthias Hirn (mitte) wird neuer Bürgermeister neben Oberbürgermeister Uwe Skrzypek-Muth (rechts).

Sandra Mross

Hirn kündigte im Wahlkampf an, die Zukunft Vaihingens verlässlich gestalten zu wollen. Zu seinen Schwerpunkten zählte er die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft, eine zukunftsfähige Infrastruktur und die Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit. Zudem wolle er klare Zuständigkeiten, eine bessere ämterübergreifende Zusammenarbeit und effizientere Entscheidungswege in der Verwaltung stärken.

Mannl bleibt in Ludwigsburg – und muss eigentlich gehen

Für Sebastian Mannl ist es erneut eine erfolglose Bewerbung um ein Bürgermeisteramt. Bereits Ende Juli hatte er sich vergebens um einen Bürgermeisterposten in Fellbach beworben. Hintergrund sind die Sparmaßnahmen der Stadt Ludwigsburg und die damit verbundene Verwaltungsreform: Aufgabenbereiche wurden zusammengelegt, Führungsstellen abgebaut. Oberbürgermeister Matthias Knecht hatte vor rund eineinhalb Jahren angekündigt, die Zahl der Dezernate von vier auf drei zu reduzieren. Damit sollte auch die Zahl der Bürgermeister von drei auf zwei sinken.

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Im Zuge der Neuordnung verlor Mannls Dezernat III zunehmend Zuständigkeiten. Unter anderem wurden die Bereiche Digitalisierung und Bürgerdienste anderen Dezernaten zugeordnet. Damit stellt sich weiterhin die Frage, wie es mit Mannls Position weitergeht. Ob Mannl sich erneut auf eine Bürgermeisterstelle bewirbt oder die Stadt Ludwigsburg eine andere Lösung für die geplante Verwaltungsstruktur findet, ist bislang offen.