Architektur in Ludwigsburg
: Architekten nominieren Fuchshofschule für Bundespreis

Die Fuchshofschule in Ludwigsburg ist als eins von nur zwei Bauwerken aus Baden-Württemberg für den Bundespreis „Nike 2025“ nominiert worden.
Von
Julia Amrhein
Ludwigsburg
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„Gelassen und selbstbewusst steht der langgestreckte Riegel auf der grünen Wiese“, lautete das Lob der Jury für die Fuchshofschule.

Zooey Braun

Die Fuchshofschule in Ludwigsburg hat erneut eine architektonische Auszeichnung erhalten: Die von der Stadt und dem Architekturbüro Von M aus Stuttgart geplante Grundschule wurde in die Shortlist für den Bundespreis „Nike 2025“ des Bunds Deutscher Architekten aufgenommen. Die Preise gingen am Ende allerdings an andere Projekte.

581 Bauwerke waren in der ersten Runde dabei

„Es ist eine große Leistung und Ehre, als Architekturbüro und Bauherrschaft unter den Besten nominiert gewesen zu sein“, so Baubürgermeisterin Andrea Schwarz in einer Pressemitteilung der Stadt: „Wir sind stolz.“ Der Bundespreis Nike wird in einem mehrstufigen Verfahren vergeben: Zunächst werden regional Auszeichnungen verliehen, darauf folgen Landespreise. Aus diesen Preisträgern werden wiederum die Nominierten für den Bundespreis ausgewählt.

In Baden-Württemberg hatten sich insgesamt 581 Bauwerke am Wettbewerb beteiligt. Acht davon erhielten schlussendlich Landespreise. Und nur zwei dieser acht Bauwerke aus Baden-Württemberg, darunter eben die Fuchshofschule, wurden in die Shortlist für den Bundespreis aufgenommen.

Die Schule bietet die Möglichkeit, in Kleingruppen zu arbeiten.

Foto: Zooey Braun

Fokus auf Umweltfreundlichkeit

„Präzise, geordnet, mit viel Herz und großer Treppe wurde die Grundschule als Clusterschule konzipiert und ablesbar als modularer Holzhybridbau erstellt“, so das Lob der Jury damals bei der Preisverleihung. Das Schulgebäude ist in den beiden Obergeschossen in vier Bereiche aufgeteilt, die sich je um einen Lichthof gruppieren. In jedem davon befinden sich mehrere Klassenzimmer, Nebenräume und ein Freibereich im Flur. Dies bietet die Möglichkeit, in Kleingruppen zu arbeiten und auf das unterschiedliche Lerntempo der Grundschulkinder einzugehen.

Die Fuchshofschule sei mit einem hohen Vorfertigungsgrad geplant worden, um Kosten zu sparen, heißt es von Seiten der Stadt Ludwigsburg. Gleichzeitig lag der Fokus auf Umweltfreundlichkeit und der Verwendung nachhaltiger Materialien. Die Baustoffe wurden so verarbeitet und eingesetzt, dass sie für kommende Generationen wiederverwendbar sind. „Trotz stark gestiegener Baupreise konnte das Projekt deutlich unter dem Kostenrahmen abgeschlossen werden“, so Andrea Schwarz. „Statt den veranschlagten 29,5 Millionen Euro wurde das Projekt mit rund 26 Millionen Euro abgerechnet.“

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