Auflugtipp
: Offene Türen zu Allerheiligen: Einblick in das Residenzschloss Ludwigsburg

Zu Allerheiligen öffnet das Residenzschloss Ludwigsburg selten zugängliche Sakralräume: Schlosskirche und Ordenskapelle laden zur freien Besichtigung ein.
Von
Emanuel Hege
Ludwigsburg
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Das Ludwigsburger Schloss von innen – an Allerheiligen werden Räume geöffnet, die normalerweise verschlossen sind.

Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Im Residenzschloss Ludwigsburg öffnen sich zwei sonst verschlossene Türen: Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg öffnen anlässlich des Feiertags Allerheiligen am 1. November die Schlosskirche und die Ordenskapelle zur freien Besichtigung. Zwischen 10 und 17 Uhr können die kunstvollen Sakralräume ohne Führung und bei freiem Eintritt individuell erkundet werden.

„Viele Gäste kennen diese Orte nur von oben – durch das Fenster der herzoglichen Loge oder von der Empore“, erklärt Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung. „Am Feiertag möchten wir die Möglichkeit geben, diese eindrucksvollen Räume aus unmittelbarer Nähe zu erleben.“ Gerade zu Allerheiligen, einem Tag der stillen Einkehr und des Gedenkens, sei dies ein passendes Angebot.

Geschichte und Prunk

Laut Pressemitteilung der Staatlichen Schlösserverwaltung zählt die barocke Schlosskirche zu den kunstvollsten ihrer Art in Württemberg. Vergoldete Stuckaturen und das Deckenfresko von Carlo Carlone zeugen von der Pracht des frühen 18. Jahrhunderts.

Die Ordenskapelle hingegen, errichtet 1807 von König Friedrich I. als Versammlungsort des Goldenen Adlerordens, präsentiert sich laut Pressemitteilung in weiß-goldener Klarheit und verkörpert den Stilwandel zum Klassizismus.

Die Schlosskirche zählt zu den kunstvollsten barocken ihrer Art in Württemberg. Vergoldete Stuckaturen und das Deckenfresko des Malers Carlo Carlone zeugen von der Pracht des frühen 18. Jahrhunderts. Ganz anders präsentiert sich die Ordenskapelle, die König Friedrich I. 1807 als Versammlungsort des Goldenen Adlerordens errichten ließ. Ihre helle, weiß-goldene Gestaltung verkörpert den Stilwandel vom üppigen Barock zur klaren Formensprache des Klassizismus.

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Räume auf sich wirken zu lassen, zu verweilen und auch zu fotografieren. Beide Kirchenräume dienen bis heute als Traukirchen für katholische, evangelische und orthodoxe Hochzeiten. Wer sich für eine kirchliche Trauung im Schloss interessiert, findet vor Ort Informationsmaterial.

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