: Tapinoma magnum unterhöhlt Gärten in Hessigheim: „Wir werden wahnsinnig“
In Hessigheim (Kreis Ludwigsburg) verzweifeln Bewohner an invasiven Ameisen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um den Zustand der Häuser – sondern auch um ihr Wohlbefinden.
Sophia Schäfer (links) und Heidi Veigel kämpfen seit zwei Jahren gegen die Ameisen-Kolonien – in dem Steingarten hinter ihnen wächst durch die Tapinoma magnum nichts mehr.
Simon Granville
Die Tapinoma magnum bildet sogenannte Superkolonien, welche aus zahlreichen Brutzentren mit jeweils mehreren Königinnen und Tausenden Arbeiterinnen bestehen. So bildet sich über die Jahre ein weitverzweigtes Netzwerk mit Hunderttausenden bis Millionen von Arbeiterinnen und Tausenden fortpflanzungsfähigen Königinnen.
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Die Arbeiterinnen, die man am meisten herumlaufen sieht, werden zwischen zwei und vier Millimeter groß.
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Tägliches Equipment: Ein Abflammgerät und Essig-Essenz, um die Ausbreitung immerhin etwas einzudämmen.
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Heidi Veigel stopft jeden Morgen Essigtücher in die Ecken, aus denen Ameisen kommen könnten.
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Die Hessigheimerinnen haben schon alles probiert – wirklich geholfen hat nichts.