Betrug in Markgröningen: 65-Jähriger zahlt tausende Euro als vermeintliche Kaution für seine Frau

Der Mann war am Nachmittag von einer Unbekannten angerufen worden (Symbolbild).
Imago- Betrüger täuschten in Markgröningen einen tödlichen Unfall der Ehefrau vor.
- Eine angebliche Polizistin forderte 150.000 Euro Kaution und drängte zu Abhebungen.
- Der 65-Jährige übergab am Schlossplatz in Stuttgart mehrere Tausend Euro an eine Frau.
- Der Betrug flog auf, als ihn kurz danach seine Ehefrau anrief – sie war frei.
- Polizei sucht Zeugin: Frau etwa 18–20, 1,70 m, kräftig, schwarz gekleidet, Rucksack grün kariert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 65-Jähriger aus Markgröningen ist von Betrügern um mehrere Tausend Euro gebracht worden. Laut Polizei war der Mann am Montagnachmittag von einer angeblichen Polizistin angerufen worden. Die Unbekannte behauptete gegenüber dem Mann, dass seine Frau einen Unfall verursacht habe, bei dem die Unfallgegnerin verstorben sei. Nun sitze seine Gattin in Untersuchungshaft und könnte nur gegen eine Kaution in Höhe von 150.000 Euro wieder freigelassen werden.
Geld am Schlossplatz übergeben
Anschließend wurde der 65-Jährige dazu aufgefordert, einfach so viel Geld wie möglich von der Bank abzuheben, falls er die gesamte Summe nicht auf einmal zahlen könnte. Schlussendlich übergab der Mann gegen 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart mehrere Tausend Euro an eine Frau. Der Betrug fiel auf, als ihn kurz darauf seine Ehefrau anrief.
Die Unbekannte wird als etwa 18 bis 20 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß, mit kräftiger Statur und langem schwarzem Haar beschrieben. Bekleidet war sie mit einem schwarzen Langarmshirt, einer schwarzen Jeans sowie schwarzen Schuhen. Zudem hatte sie einen grün karierten Rucksack dabei. Getroffen hatten sich die beiden am Herzog-Christoph-Denkmal. Hinweise nimmt die Polizei unter 0800/1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de entgegen.
