Betrugsfall in Erligheim
: Falscher Microsoft-Mitarbeiter bringt 77-Jährigen um sein Geld

Auf dem Laptop eines 77-Jährigen aus Erligheim taucht eine vermeintliche Nachricht von Microsoft auf. Der Senior gestattet daraufhin Fernzugriff auf seinen Rechner – mit bösen Folgen.
Von
Julia Amrhein
Ludwigsburg
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Der Mann bemerkte den Betrug noch während des Telefonats selbst (Symbolbild).

Imago/Sven Simon

Ein 77-Jähriger aus Erligheim ist am Donnerstag zum Opfer eines falschen Microsoft-Mitarbeiters geworden, der den Senior insgesamt um mehrere Hundert Euro gebracht hat.

Sperrnachricht taucht auf Laptop auf

Laut Polizei hatte der 77-Jährige am Nachmittag seinen Laptop genutzt, als plötzlich eine Sperrnachricht auf dem Bildschirm auftauchte, die vermeintlich von Microsoft stammte. Der Senior wählte eine eingeblendete Telefonnummer und nahm so Kontakt zu einem angeblichen Mitarbeiter von Microsoft auf. Diesem erlaubte er daraufhin Fernzugriff auf seinen Laptop.

Der Unbekannte am anderen Ende der Leitung verschaffte sich so Zugang zum Online-Banking seines Opfers und überwies mehrere Hundert Euro in mehreren Beträgen auf deutsche und ausländische Konten. Noch während des Telefonats erkannte der 77-Jährige den Betrug, legte sofort auf und nahm Kontakt zu seiner Bank auf, die zumindest eine der Überweisungen noch stoppen konnte. Die Ermittlungen dauern an.

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