Blick in Marbachs Geschichte
: Erster Kalender mit historischen Aufnahmen aus Marbach

Wie sah die Marbacher Marktstraße um 1930 aus? Wie der Bahnhof Ende der 1920er? Das Stadtarchiv in Marbach hat zwölf Motive ausgewählt, die zeigen, wie sich die Stadt im Landkreis Ludwigsburg verändert hat und teils überraschende Einblicke geben.
Von
Christian Kempf
Ludwigsburg
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  • Heute unvorstellbar, aber um 1930 spazierte Geflügel durch die untere Marktstraße.

    Stadtarchiv Marbach
  • Diesen Blick hatten Zeitgenossen um 1930 von der Charlottenstraße aus Richtung König-Wilhelm-Platz.

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  • Wann wird’s mal wieder richtig Winter wie hier im Jahr 1954, als rund um die Alexanderkirche viel Schnee lag.

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  • Diese Aussicht konnte man in den 1950er-Jahren vom Torturm aus genießen.

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  • Der Bereich um den Neckar (1910) ist im Vergleich zu heute kaum wiederzuerkennen.

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  • Auch die Mode hat sich deutlich verändert, wie dieses um 1905 entstandene Foto zeigt.

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  • Bei der Ausstellung des Landwirtschaftlichen Gauverbands im Jahr 1929 gab es das Wohngebiet Kirchenweinberg noch nicht.

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Wie sich das Stadtbild im Laufe der Zeit verändert hat, wie neue Gebäue alte ersetzt haben oder dass hier und da tatsächlich ganze Wohnquartiere aus dem Boden gestampft wurden, realisiert man oft erst, wenn man innehält und sich Jahrzehnte alte Fotos zur Hand nimmt. Das unterstreicht ein Blick auf den Jahreskalender des Stadtarchivs Marbach für 2025, auf dem zwölf Monatsblätter das historische Marbach von der Altstadt bis zum König-Wilhelm-Platz erlebbar machen sollen.

Die Schillerstraße um 1950, als die Autos noch nicht Stange an Stange standen.

Foto: Stadtarchiv Marbach

Zu sehen ist beispielsweise die Marktstraße in den 1930er Jahren, durch die damals Geflügel spazierte, aber auch Automobile tuckerten. Oder der Bereich des Bahnhofs Ende der 1920er-Jahre, als das Wohngebiet Kirchenweinberg wahrscheinlich noch nicht einmal am Reißbrett bestand, man also einen unverstellten Blick Richtung Galgen hatte.

Das Stadtarchiv Marbach gibt einen solchen Kalender erstmals heraus. Mit im Boot war dabei die Kalendermanufaktur Verden.

Wo gibt es den Kalender?

Das Werk ist zum Preis von 21,90 Euro in Marbach in der Buchhandlung Taube, im Antiquariat Friedrich, im Stadtinfoladen und in Schillers Geburtshaus erhältlich.

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