Für Instagram und Co.: Neue Foto-Hotspots im Ludwigsburger Schloss

Ein Foto als Erinnerung an den Besuch im Schloss.
Staatliche Schlösser und Gärten/Niels SchubertDas Residenzschloss Ludwigsburg lädt zum aktiven Entdecken ein: Bei den Schlossführungen vom 9. bis 22. September können die Besucherinnen und Besucher an speziell dafür vorgesehenen „Hotspots“ die Schönheit der Residenz fotografisch festhalten. Das Konzept der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg soll das Besuchserlebnis in der barocken Anlage auf eine neue Ebene heben.
„Mit dem neuen Angebot gehen wir gezielt auf den Wunsch vieler Gäste ein. Denn das Interesse an individuellen Erinnerungsfotos im Residenzschloss ist groß“, erklärt Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg.
Ludwigsburger Schloss: Probelauf durchgeführt
Anfang des Jahres führte die Schlossverwaltung einen Probelauf durch. Dabei wurde getestet, wie sich das Fotografieren mit dem laufenden Führungsbetrieb vereinbaren lässt. Herausfordernd waren dabei sowohl die Größe als auch die Beliebtheit der Residenz: Das Residenzschloss zieht jährlich tausende Besucherinnen und Besucher in seinen Bann.
Reguläre Führungen dauern jeweils eine Stunde und sind aufgrund der Vielzahl an Räumen in zwei Standardtouren geteilt. An stark frequentierten Tagen werden mehrere Gruppen mit Personenstärke im zweistelligen Bereich gleichzeitig durch die Räume geführt. Hinzu kommen Trauungen und andere Veranstaltungen. Aus diesen Gründen sind Fotoaufnahmen bei geführten Rundgängen durch die historischen Räume normalerweise nicht gestattet.

Bei den klassischen Führungen gibt es drei Stopps.
Foto: Staatliche Schlösser und Gärten/Niels SchubertEinzigartiges Ambiente im Residenzschloss Ludwigsburg
Nach dem ersten Testlauf hat sich die Schlossverwaltung nun für jeweils drei Stopps in den klassischen Schlossführungen entschieden. Mit diesem Konzept, das von Montag, 9. September, bis Sonntag, 22. September, bei den Führungen zu erleben ist, will die Schlossverwaltung abschließende Erfahrungswerte sammeln und Fotofans die Gelegenheit bieten, die prachtvollen Räume des Schlosses nicht nur zu besichtigen, sondern auch fotografisch festzuhalten.
Stephan Hurst: „Die speziellen Foto-Hotspots wurden so ausgewählt, dass sie das einzigartige Ambiente des Schlosses perfekt einfangen, ohne den Führungsbetrieb zu beeinträchtigen.“ An diesen Haltepunkten haben die Besucherinnen und Besucher ausreichend Zeit, um in Ruhe zu fotografieren. Zudem sind die Stationen so konzipiert, dass sich die fotografischen Motive und die informativen Erläuterungen der Schlossführerinnen und Schlossführer zu einem harmonischen Erlebnis verbinden.
Standardführungen mit „Fotohotspots“
Dauer: jeweils 1 Stunde
Preise:
Im Rahmen der klassischen Schlossführungen wird an jeweils drei Orten Halt gemacht, an denen die Deckengemälde, kunstvolle Möbel und historische Gegenstände fotografiert werden können. „Wir bekommen regelmäßig Anfragen, ob bei einem Schlossbesuch fotografiert werden darf“, so Hurst. Um diesem Anspruch zu genügen, werde an einer Lösung gefeilt, die sowohl den Wunsch nach individuellen Erinnerungsfotos erfüllt als auch einen reibungslosen Ablauf der Führungen gewährleistet. „Unser Ziel ist es immer, das Angebot kontinuierlich auszubauen und anzupassen, um allen ein unvergessliches Erlebnis hier im Schloss zu bieten“, so der Leiter der Schlossverwaltung.
