Feuerwehreinsatz in Ludwigsburg: Erst die Tiefgarage, jetzt das Dach – Erneuter Alarm im Wohnkomplex

Die Feuerwehr musste das Dach teils in aufwendiger Handarbeit öffnen (Symbolbild).
Feuerwehr Ludwigsburg- Erneuter Einsatz in Ludwigsburg: Rauchentwicklung am Dach eines Wohnkomplexes.
- Alarm kam gegen 9.30 Uhr von Werner- und Martin-Luther-Straße – Wohnungen blieben rauchfrei.
- Quelle war eine Dehnfuge zwischen zwei Gebäudeteilen, der Bereich wurde geöffnet.
- Löschmaßnahmen mit Wasser, Kontrolle per Wärmebildkamera; niemand verletzt.
- Martin-Luther-Straße war gesperrt. Polizei ermittelt, Zusammenhang zum Tiefgaragenbrand offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In einem Wohnkomplex in Ludwigsburg kehrt keine Ruhe ein: Nachdem dort vergangenen Sonntag insgesamt 56 Wohnungen evakuiert werden mussten, nachdem in der Tiefgarage ein Feuer ausgebrochen war, musste die Feuerwehr am Freitagmorgen erneut dorthin ausrücken.
Wie die Feuerwehr Ludwigsburg in einer Pressemitteilung schrieb, war gegen 9.30 Uhr ein Alarm aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung im Dachbereich des Wohnkomplexes an der Werner- und Martin-Luther-Straße eingegangen. Die Feuerwehr startet umgehend eine Erkundung und entdeckte die Quelle des Rauches schließlich im Dachbereich auf der Rückseite des Gebäudes: „In den betroffenen Wohneinheiten konnte kein Raucheintrag festgestellt werden.“
Dach muss in Handarbeit geöffnet werden
Daraufhin wurde im Hinterhof eine tragbare Leiter in Stellung gebracht. Von der Martin-Luther-Straße aus kam zudem eine Drehleiter zum Einsatz. Parallel wurde eine Wohnungstür mit Spezialwerkzeug geöffnet, um auch diesen Bereich kontrollieren zu können. Einsatzkräfte unter Atemschutz standen ebenfalls für alle Fälle bereit.
Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, konnte schließlich festgestellt werden, dass der Rauch aus einer Dehnfuge zwischen zwei Gebäudeteilen austrat. Bei einer Dehnfuge handelt es sich um eine schmale bauliche Trennung zwischen Gebäudeteilen, die je nach Bauweise nur teilweise ausgefüllt beziehungsweise abgedichtet ist. Um die betroffene Stelle von oben zu erreichen, mussten die Einsatzkräfte die Dachhaut aufwendig in Handarbeit öffnen und sich mit spezieller Seiltechnik gegen einen Absturz sichern.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Die betroffene Dehnfuge wurde schlussendlich gezielt mit Wasser gelöscht. Der betroffene Bereich wurde während des gesamten Einsatzes wiederholt mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche verbliebene Glut- oder Wärmequellen aufzuspüren.
Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste allerdings die Martin-Luther-Straße erneut für den Verkehr gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein Zusammenhang zwischen der aktuellen Rauchentwicklung und dem Tiefgaragenbrand am vergangenen Wochenende besteht, ist noch zu klären.
