Feuerwehreinsatz in Oberstenfeld
: Niemand da – Wohnhaus gerät in Brand

Zu einem Großeinsatz ist die Oberstenfelder Feuerwehr am Samstagnachmittag ausgerückt. Nachbarn schlugen Alarm, weil Rauch aus einem Haus drang.
Von
Oliver Schaewen
Ludwigsburg
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  • Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz.

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  • Auch Rettungskräfte waren im Einsatz.

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  • Der Nachschub mit Geräten war gesichert.

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  • Eine Drehleiter leistete wertvolle Dienste.

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  • Die Feuerwehrleute drangen über ein Fenster ein.

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  • Die Kräfte waren etwa 2,5 Stunden vor Ort.

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  • Die Logistik flankierte den Löscheinsatz.

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  • Niemand war in der Doppelhaushälfte anzutreffen.

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  • Der Rauch hinterließ Spuren.

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  • Die Feuerwehr bei der Arbeit.

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  • Die Entlüftungsarbeiten laufen.

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  • Die Feuerwehr zog ein positives Fazit, auch wenn der Schaden groß ist.

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Die Feuerwehr in Oberstenfeld hat einen Brand in einem Haus in der Martin-Luther-Straße am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr gelöscht. Es wurde niemand verletzt, aber es entstand ein Schaden von rund 100 000 Euro.

Aufmerksame Nachbarn bemerkten den Rauch, der aus geschlossenen Fenstern und Türen der Doppelhaushälfte quoll. Sie alarmierten die Feuerwehr. „Im Haus war niemand“, berichtet der Feuerwehrkommandant Jürgen Beck. Der Bewohner, ein älterer Mann, sei mit seiner Tochter zum Spaziergang unterwegs gewesen. Das wussten die Einsatzkräfte aber nicht. Da das gesamte Haus voller Rauch stand, habe man zunächst fieberhaft nach Personen gesucht. Später sei der Mann mit der Tochter zurückgekehrt.

Feuerwehr dringt über einen Balkon durch ein Fenster ins Haus ein

In der Zwischenzeit hatte die Feuerwehr über den Balkon im ersten Obergeschoss ein Fenster geöffnet und sich Zutritt verschafft. Die Floriansjünger drangen unter Atemschutz bis ins Wohnzimmer vor und löschten die Flammen dort schnell. „Das Zimmer ist zu großen Teilen in Mitleidenschaft gezogen worden“, erklärt Jürgen Beck. Seine Truppe sei mit 41 Kräften ausgerückt. Die Löscharbeiten zogen sich insgesamt über zweieinhalb Stunden hin, da das Haus ausgelüftet werden musste.

Erschwert wurden die Arbeiten durch die vorherrschenden Minusgrade. „Wir mussten die unter Atemschutz stehenden Helfer immer wieder austauschen – jedes Mal ungefähr nach einer halben Stunde“, sagt Beck. Nachbarn in der Nähe hätten ein Gebäude zur Verfügung gestellt, damit sich die Feuerwehrleute aufwärmen konnte. Außerdem habe die Großbottwarer Feuerwehr den Einsatz unterstützt, indem sie immer wieder trockene Kleidung beschafft habe. Auch der Rettungsdienst war vor Ort. Bürgermeister Markus Kleemann sei als einer der Ersten am Brandort erschienen, da er im nahen Rathaus gearbeitet habe.

Die Brandursache ist noch unklar – Kerzen sollen es nicht gewesen sein

Über die Brandursache rätseln Polizei und Feuerwehr noch. „Eine brennende Kerze können wir nach Lage der Dinge ausschließen“, erzählt Jürgen Beck. Wahrscheinlicher sei ein Defekt durch ein elektrisches Gerät, doch das müssten die Versicherung und gegebenenfalls ein Sachverständiger klären. Der Feuerwehrkommandant zieht einsatztechnisch ein positives Fazit: „Alles hat gut geklappt, bis auf ein Fenster, das zu Bruch ging.“ Natürlich sei durch den Brand insgesamt ein hoher Schaden entstanden, aber man könne froh sein, dass niemand verletzt worden sei.

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