Fortschritt bei Großprojekt
: Neue Murrbrücke liegt voll im Zeitplan

An dem Bauwerk auf der Landessstraße zwischen Murr und Marbach (Kreis Ludwigsburg) wird unter Hochdruck gearbeitet. Wenn es erforderlich ist, wird sogar sonntags gebaggert und gebohrt.
Von
Christian Kempf
Marbach
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Marbach  Murrbrücke Baustelle

Auf der Baustelle sind deutliche Fortschritte zu erkennen.

Werner Kuhnle
  • Neubau der Murrbrücke auf der L 1100 zwischen Marbach und Murr liegt im Zeitplan.
  • Expressverfahren: Abriss erfolgt, Neubau soll in 75 Tagen bis zum 11. Oktober stehen.
  • Es wird bei Bedarf an sieben Tagen gearbeitet – auch sonntags waren Maschinen im Einsatz.
  • Oehlerkreuzung erhält zwei zusätzliche Fahrspuren und soll bis Ende der Sommerferien fertig sein.
  • Fußgänger und Radfahrer können die Kreuzung durch einen abgegrenzten Korridor passieren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei kaum einer Baustelle im Landkreis Ludwigsburg spielt sich derzeit ein solches Rennen gegen die Zeit ab wie auf jener auf der Landesstraße 1100 zwischen Marbach und Murr. In der Nähe des Abzweigs nach Benningen ist die alte Murrbrücke abgerissen worden. Im Expressverfahren soll in nur 75 Tagen bis zum 11. Oktober ein Neubau hochgezogen werden. Jeder Tag Verspätung wäre für den Verkehr eine gewaltige Belastung, ist die Trasse doch eine wichtige Verbindung zwischen dem Raum Marbach und dem Bottwartal. Und die gute Nachricht ist, dass die Arbeiten voll im Zeitplan liegen, wie das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) mitteilt.

An der Baustelle werde zwar nicht rund um die Uhr gearbeitet, aber „unter Ausnutzung des Tageslichts und bei Bedarf an sieben Tagen pro Woche“, erklärt Pressesprecherin Andrea Panitz. So waren die Bagger und andere Maschinen auch am Sonntag im Betrieb. Für den Mittag hatte auf dem Programm gestanden, die Fertigteile für die Widerlager der neuen Brücke einzuheben.

Oehlerkreuzung soll nach den Ferien freigegeben werden

Planmäßig voran geht nach Angaben des RP auch die Umgestaltung der Oehlerkreuzung, die sich wenige hundert Meter weiter auf der Landesstraße 1100 in Richtung Ludwigsburg befindet. Das Projekt wurde im Windschatten des Brückenneubaus in Angriff genommen. Der Knotenpunkt erhält insgesamt zwei weitere Fahrspuren, um das hohe Verkehrsaufkommen besser abwickeln zu können. Bis zum Ende der Sommerferien soll die Kreuzung umgestaltet sein. Autos werden dann wieder über den Knoten rollen können – zumindest nach Ludwigsburg.

Fußgänger und Radfahrer haben während der gesamten Bauzeit die Möglichkeit, die Kreuzung zu passieren. Sie müssen sich nur in einem bestimmten Korridor bewegen, der von der umliegenden Baustelle abgesperrt ist.