Fund in Vaihingen an der Enz
: Doch kein Polonium 210? Ministerium gibt erste vorsichtige Entwarnung

Ein gefundenes Fläschchen mit der Aufschrift „Polonium 210“ hat am Ostersonntag einen Großeinsatz in Vaihingen an der Enz ausgelöst. Nun gibt es eine erste Entwarnung.
Von
dpa/jam
Ludwigsburg

Polonium 210 gilt als radioaktiv und hochgradig radiotoxisch. Entsprechend hoch waren die Sicherheitsvorkehrungen bei dem Einsatz.

KS-Images.de / Karsten Schmalz

Nachdem Männer am Ostersonntag in einem Garten in Vaihingen an der Enz ein Fläschchen mit der Aufschrift „Polonium 210“ gefunden hatten, gibt das baden-württembergische Umweltministerium am Ostermontag-Nachmittag vorsichtig eine erste Entwarnung.

„Die erste Einschätzung von unseren Fachleuten ist, dass es sich bei dem Fund nicht um Polonium 210 handelt“, sagte eine Sprecherin gegenüber einem anderen Medium. „Sicher ist das aber noch nicht“, betonte sie. Der Fund werde nun für die messtechnische Verifizierung mittels Alphaspektrometrie in die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) nach Karlsruhe gebracht. Dort werde er genauer analysiert. Das geschehe laut einer vorherigen Information aber erst nach den Feiertagen.

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