Gefahr von Dengue-Fieber
: Das hilft gegen die invasive asiatische Tigermücke in Ludwigsburg

Wie kann man sich vor Krankheiten schützen, die von der asiatischen Tigermücke verbreitet werden? Das Landratsamt Ludwigsburg informiert über das invasive Insekt.
Von
Frederik Herrmann
Ludwigsburg
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Die asiatische Tigermücke breitet sich in Europa immer weiter aus.

Patrick Pleul/dpa

Auch im Kreis Ludwigsburg breitet sich die asiatische Tigermücke immer weiter aus. Wie das Landratsamt Ludwigsburg mitteilt, kann sie Dengue- oder Chikungunya-Virus übertragen.

Die Viren treten vor allem in tropischen Ländern auf. Wenn sich Reisende dort anstecken und nach ihrer Rückkehr von einer Asiatischen Tigermücke gestochen werden, kann die Mücke das Virus auch in Deutschland weiterverbreiten.

Das Landratsamt Ludwigsburg gibt deshalb Hinweise, wie die Verbreitung des Insekts eingedämmt werden kann:

Brutstätten erkennen

Die Tigermücke brütet bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen rund ums Haus – etwa in Gießkannen, Blumentopfuntersetzern, Regentonnen, Planschbecken oder Vogeltränken. „Schon sieben Tage stehendes Wasser bei sommerlichen Temperaturen reichen aus, damit sich die Larven entwickeln können“, warnt das Gesundheitsdezernat.

Daher sollten alle Bürger regelmäßig ihr Grundstück kontrollieren und mögliche Brutstellen entfernen. Regentonnen lassen sich zum Beispiel mit einem feinen Netz abdecken. Wasser in Vogeltränken oder Eimern sollte täglich erneuert werden. Für nicht entlehrbare Wasserstellen empfiehlt das Amt den Einsatz von sogenannten Bti-Tabletten – einem biologischen Mittel gegen Mückenlarven.

Verdachtsfälle melden

Wer glaubt, eine Asiatische Tigermücke entdeckt zu haben, kann den Fund an das Gesundheitsdezernat des Landkreises Ludwigsburg melden – entweder durch Einsendung des Tieres per Post oder per Foto an gesundheitsschutz@landkreis-ludwigsburg.de.

Auf den Bildern sollten idealerweise der Kopf von vorn sowie die gestreiften Hinterbeine gut zu erkennen sein. Auch beim Mückenatlas, der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS e.V.) oder dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg können Funde gemeldet werden.

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