Großaktion bei Mundelsheim
: Lastwagen aus dem Neckar geborgen

Bei einer DLRG-Übung nahe der Käsberghalle in Mundelsheim wurde im Juli ein im Neckar versunkenes Fahrzeug entdeckt – die Hintergründe sind geheimnisvoll.
Von
Julia Amrhein
Mundelsheim
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Mundelsheim, Bergung eines LKW aus dem Neckar.

Noch ist unklar, wie der Lastwagen im Neckar gelandet ist oder wem dieser gehört.

Bernd Hebbel
  • Taucher fanden bei einer DLRG-Übung nahe der Käsberghalle in Mundelsheim einen Lkw im Neckar.
  • Die Polizei prüfte den Fund mit eigenen Tauchern – der Lkw lag auf dem Dach.
  • Am Mittwoch hob ein Arbeitsschiff des WSA Lauffen das Fahrzeug aus dem Fluss.
  • Bei der Bergung traten geringe Betriebsstoffe aus, Feuerwehren setzten eine Ölsperre.
  • Unklar bleibt, wie lange der Lkw im Wasser lag und wem er gehört. Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einen wahrlich ungewöhnlichen Fund hat die DLRG im Rahmen einer Übung im Juli gemacht: Nahe der Schiffsanlegestelle gleich hinter der Käsberghalle in Mundelsheim stießen die Taucher auf ein im Neckar versunkenes Fahrzeug. Das Wrack wurde nun am Mittwoch geborgen – wie der LKW im Neckar landete, ist derweil ein großes Geheimnis.

Der Fund war damals von der DLRG umgehend bei der Polizei gemeldet worden, woraufhin die zuständige Wasserschutzpolizeistation Stuttgart wiederum einen Aufklärungseinsatz mit eigenen Tauchern durchführte. Dabei, so teilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums Einsatz mit, wurde festgestellt, dass es sich bei dem Fahrzeug offenbar um einen auf dem Dach liegenden Lastwagen handelte. Dieser wurde am Mittwoch unter Leitung des Wasserschifffahrtsamts (WSA) Lauffen unter Einsatz eines Arbeitsschiffes mit Kran aus dem Fluss geborgen.

Lastwagen im Neckar bei Mundelsheim

Noch ist nicht klar, wie lange der Lastwagen im Neckar gelegen hat.

Bernd Hebbel

Hintergründe sind noch offen

Fünf Taucher der Wasserschutzpolizei unterstützten die Aktion, indem sie den Lastwagen mit Befestigungen für den Kran für die Bergung vorbereiteten. Die Bergung selbst war eine Herausforderung, da die Sicht unter Wasser nur um die 15 Zentimeter betrug, so die Polizei. Da bei der Bergung zudem geringe Mengen an Betriebsstoffen austraten, wurden durch das WSA auch die Feuerwehren Besigheim und Mundelsheim hinzugezogen, welche die ausgetretenen Stoffe beseitigten und eine Ölsperre errichteten.

Wie lange der Lastwagen zuvor im Wasser lag und wie er überhaupt in den Neckar gelangte, ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Das gilt auch für die Frage nach dem Eigentümer des Fahrzeugs. Aktuell können, so die Polizei, keine weiteren Angaben gemacht werden.