Großer Polizeieinsatz in Ludwigsburg
: 24-Jähriger randaliert in Wohnheim – SEK stürmt das Zimmer

Die Mitarbeiterin eines Wohnheims in der Bodelschwinghstraße hat den Notruf gewählt, nachdem sich ein randalierender Bewohner in einem Zimmer verschanzt hatte. Da die Kontaktaufnahme scheiterte, rückten schließlich Spezialkräfte an.
Von
Julia Amrhein
Ludwigsburg
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SEK-Einsatz nach Schüssen im Märkischen Viertel

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot und mehreren Spezialkräften an (Symbolbild).

Jens Kalaene/dpa
  • Großaufgebot in Ludwigsburg: Polizei mit Spezialkräften rückt zu Wohnheim aus.
  • Ein 24-Jähriger randalierte, verbarrikadierte sich und war in psychischer Ausnahmesituation.
  • Er drohte der Polizei am Fenster mit Brecheisen und zwei Messern, trug eine Sturmhaube.
  • Gesprächsversuche scheiterten – das SEK öffnete die Tür und nahm ihn widerstandslos fest.
  • Der Mann hatte sich zuvor selbst verletzt und kam erst ins Krankenhaus, dann in eine Psychiatrie.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In einem Wohnheim auf der Karlshöhe in Ludwigsburg hat es am Sonntag einen größeren Polizeieinsatz mit verschiedenen Spezialkräften gegeben, nachdem ein 24-Jähriger in einem der Zimmer randalierte. Später maskierte und bewaffnete sich der Mann zudem.

Mann maskiert sich mit Sturmhaube

Wie die Polizei mitteilt, hatte eine Mitarbeiterin der Wohneinrichtung in der Bodelschwinghstraße den Notruf gewählt und gemeldet, dass sich ein Bewohner in einer psychischen Ausnahmesituation befinde. Dieser habe sich aktuell in einem Zimmer des Wohnheims verschanzt und randaliere dort. Einsatzkräfte umstellten daraufhin das Gebäude und versuchten zunächst, durch die verbarrikadierte Zimmertüre mit dem 24-Jährigen zu sprechen, was jedoch nicht möglich war.

Später gelang es der Polizei, über ein Zimmerfenster mit dem Mann in Kontakt zu treten. Dieser hatte sich zwischenzeitlich mit einer Sturmhaube maskiert und drohte den Polizisten mit einem Brecheisen und zwei Messern in den Händen. Daraufhin wurden Spezialkräfte, darunter auch speziell in Gesprächsführung ausgebildete Beamte, hinzugezogen. Trotz allem scheiterten jedoch sämtliche Versuche, Kontakt zu dem 24-Jährigen aufzunehmen.

Mehrere Verletzungen selbst beigebracht

Schlussendlich öffnete das Spezialeinsatzkommando (SEK) gewaltsam die Zimmertüre, woraufhin sich der 24-Jährige widerstandslos festnehmen ließ. Er hatte sich jedoch zuvor mit einem der Messer mehrfach selbst verletzt, weshalb er unter Begleitung der Polizei vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurde. Anschließend wurde er in eine Psychiatrie gebracht.