Großevent an Silvester
: Die neue Lauflust – Bietigheimer Silvesterlauf ist erstmals ausgebucht

Mit 4000 Startenden melden die Organisatoren vor der 43. Auflage einen Rekord – und raten wegen der B27- Baustelle zur frühen Anreise. Simon Boch hofft auf siebten Titel.
Von
Elke Rutschmann
Ludwigsburg
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Unter dem Viadukt in Bietigheim wird es voll werden.

avanti

Die neue Lauflust ist endgültig auch in Bietigheim-Bissingen angekommen: Die 43. Auflage des Silvesterlaufs unter dem Motto „Happy Running“ meldet mit 4000 Startenden einen Teilnehmerrekord. „Diese Zahl haben wir vor dem Start des Rennens noch nie erreicht“, sagt Pressesprecher Dieter Matzat.

Bei der Premiere 1981 nahmen 345 Laufende teil, im vergangenen Jahr waren es 3722 – aus bescheidenen Anfängen ist inzwischen eine große Veranstaltung geworden. 97.000 Sportlerinnen und Sportler erreichten bei den bisherigen 42 Events die Ziellinie unterm Viadukt. 2025 wird damit die magische Schallmauer von 100.000 Finishern durchbrochen.

Der Lauf reiht sich damit in eine Reihe weiterer Rennen zum Jahresausklang ein, die ebenfalls ausgebucht sind – wie der Lauf in Backnang, Frankfurt am Main oder der Dreikönigslauf in Schwäbisch Hall. Bundesweit finden mehr als 100 Silvesterläufe statt, mehr als zehn davon in Baden-Württemberg. Der Charme des Silvester-Rennes in Bietigheim mit dem zuschauerfreundlichen Zwei-Runden-Kurs mit Moderation auf dem Marktplatz sowie Musik entlang der Laufstrecke findet in der Laufszene immer mehr Anhänger.

Frühe Anreise wird dringend empfohlen

Wer sich diesmal erst kurzfristig für einen Start entscheiden wollte, geht leer aus. „Wir können aus Sicherheits- und Qualitätsgründen keine weiteren Meldungen mehr annehmen“, sagt Matzat.

Der Veranstalter gibt den Startenden und Zuschauern einen wichtigen Tipp auf den Weg: Man sollte unbedingt frühzeitig losfahren oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kreisstadt reisen, um den Start um 14 Uhr nicht zu verpassen. Der Grund: Wegen der Baustelle auf der B27, die auf Höhe McDonald’s und der dortigen Eisenbahnbrücke nur einspurig befahrbar ist, muss mit Stau gerechnet werden. Eigentlich hätte der Abschnitt bis Weihnachten fertig sein sollen. Wegen der komplizierten Leitungssituation im Untergrund verzögert sich das Bauvorhaben. Wer die Behinderungen überwunden hat, findet im Bereich des Badeparks Ellental oder der Eishalle (EgeTrans-Arena) genügend Parkplätze.

Simon Boch rennt um Sieg Nummer sieben

Als erster Anwärter, auf dem 10,5 Kilometer langen Kurs die schnellste Zeit abzuliefern, gilt Seriensieger Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg), der bereits sechs Mal gewonnen hat und nur im vergangenen Jahr wegen einer Hüftverletzung absagen musste. Bei den Frauen rückt Eva Dieterich Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) in die Favoritinnenrolle, nachdem Dreifachsiegerin Hanna Klein nicht teilnehmen wird.

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