Großübung in Bietigheim-Bissingen
: Fahrerkabine in Enz versenkt – Feuerwehr und DLRG zeigen ihr Können

Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen und das DLRG haben am Dienstag eine großangelegte Übung durchgeführt. Dafür wurde unter anderem die Fahrerkabine eines Lastwagens versenkt.
Von
Julia Amrhein
Ludwigsburg
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  • Für die Übung wurde ein Unfall simuliert, bei dem ein Lastwagen in die Enz gestürzt ist.

    KS-Images.de / Andreas Rometsch
  • Beim Gassi gibt es für diesen Vierbeiner diesmal richtig was zu erleben.

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  • Neben dem Lastwagen in der Enz gab es bei dem simulierten Unfall auch noch ein Auto, das in einer Böschung zum Liegen gekommen ist.

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  • Die Fahrerkabine wird nach der „Menschenrettung“ schließlich ebenfalls aus dem Wasser gehoben.

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  • Die Taucher werden am Ende kurzerhand von der Feuerwehr vom Schlamm „gereinigt“.

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  • Die beiden landkreisbeschafften Motorräder, die bei der Feuerwehr Bietigheim-Bissingen stationiert sind, kamen bei der Sperrung der Wörthstraße zum Einsatz.

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Ein Auto und ein Lastwagen stoßen auf der Wörth-Brücke in Bietigheim-Bissingen zusammen – mit fatalen Folgen. Während der Wagen in einer Böschung zum Liegen kommt, stürzt der Laster in die Enz hinab. Doch an dieser Stelle gleich Entwarnung: Dieses Unfallszenario ist nur fiktiv – und die Ausgangslage einer großangelegten Übung gewesen, bei der die DLRG und die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen am Dienstagabend ihr Können gezeigt haben.

Ein Airedale-Terrier bestaunt die Einsatzkräfte

Los ging es dann so richtig, als um 19.30 Uhr die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Während sich das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) aus Bissingen um das Auto kümmerte, näherten sich die DLRG – bestaunt von einem Airedale-Terrier – über einen Feldweg der Enz. Der Lastwagen wurde dabei durch eine Fahrerkabine simuliert, die ins Wasser hinabgelassen worden war.

Das Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr hebt das Boot der DLRG per Kran in den Fluss.

Foto: KS-Images.de / Andreas Rometsch

Taucher und Strömungsretter begaben sich schließlich zur „Menschenrettung“ in die Enz. Auf der Wörth-Brücke war inzwischen unter anderem die Drehleiter eingetroffen. Mit Hilfe eines Ladekrans, der später auch die Lastwagen-Kabine aus dem Fluss hob, wurde noch ein Boot der DLRG in die Enz gesetzt.

Ein nettes Detail gab es dann noch zum Schluss: Da das Wasser der Enz aufgrund der starken Regenfälle sehr schlammig war, wurden die Taucher der DLRG mithilfe des Löschfahrzeugs „gesäubert“.

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