Im Kreis Ludwigsburg: 700 Kilometer Straße – Räumdienst für Schnee und Eis gewappnet

Für den Landkreis sind bis zu 20 Streufahrzeuge im Einsatz.
LandratsamtDie ersten Schneeflocken im Kreis Ludwigsburg sind am Donnerstagmittag bereits gefallen, wenn auch nur kurz. Passend dazu teilt das Landratsamt nun mit, dass die Straßenmeistereien im Kreis bestens auf den bevorstehenden Winter vorbereitet seien. Wie jedes Jahr hätten die Teams bereits im Sommer und Herbst alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um bei Schnee und Eis für sichere Straßen zu sorgen.
„Unsere Straßenmeistereien sind wie immer gut für den kommenden Winter gerüstet“, betont Ronald Stolz, Leiter des Fachbereichs Straßen des Landratsamts Ludwigsburg. „Alle Salzlager sind aufgefüllt, die Fahrzeuge wurden überprüft und die Einsatzpläne stehen. Wenn der erste Schnee fällt oder es glatt wird, können wir sofort reagieren.“
Einsatz beginnt meist gegen 3.30 Uhr
An den drei Standorten Ludwigsburg, Vaihingen/Enz und Besigheim sind die Mitarbeitenden der Straßenmeistereien einsatzbereit. Insgesamt lagern rund 4000 Tonnen Streusalz in den Depots und an einem zusätzlichen Stützpunkt in Korntal-Münchingen. In einem durchschnittlichen Winter werden etwa 3000 Tonnen verbraucht.
Neben den Streusalzvorräten stehen laut Landratsamt auch ausreichend Fahrzeuge bereit: zwölf eigene Räum- und Streufahrzeuge – vier pro Straßenmeisterei – sowie acht zusätzliche Fahrzeuge von beauftragten Unternehmen. Die Fahrzeuge und deren Anbauteile wie Schneepflug und Streugeräte wurden im Oktober vorbereitet.
Die moderne Technik unterstützt
Rund 60 Beschäftigte sorgen für den Winterdienst auf etwa 700 Kilometern Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Landkreis. Je nach Wetterlage beginnt der Einsatz meist gegen 3.30 Uhr morgens – und endet, sobald die Witterung es zulässt. „Unser Ziel ist es, dass alle Verkehrsteilnehmenden morgens möglichst sichere Straßen vorfinden. Dafür sind unsere Teams bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz“, erklärt Stolz.
Präzise Wettervorhersagen ermöglichen eine bessere Einsatzplanung. „Dank unserer eigenen kleinen Wetterstationen an verschiedenen Straßenabschnitten können wir gezielt und früh reagieren“, so Stolz weiter. Auch besondere Situationen würden gemeistert werden: Bei extremen Schneefällen kann es vorkommen, dass die Fahrzeuge an Steigungsstrecken rückwärts streuen, wenn ein Vorankommen nicht mehr möglich ist.
