Kein anderes Auto beteiligt
: So kam es zu dem tödlichen Autounfall bei Markgröningen

Ein 77-Jähriger ist am Sonntagmittag nach einem Autounfall in einem Gewerbegebiet in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) ums Leben gekommen. Der vermutliche Unfallhergang ist nun bekannt.
Von
Kathrin Klette
Ludwigsburg
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Ungebremst fährt der 77-Jährige über einen Grünstreifen und prallt gegen die Wand einer Lagerhalle.

KS-Images.de/Andreas Rometsch

Bei einem Unfall am Sonntag in Markgröningen ist ein 77-Jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Unklar war bisher, wie es zu dem Unfall überhaupt kommen konnte und ob möglicherweise ein zweites Auto beteiligt war. Polizei und Staatsanwaltschaft haben nun nähere Informationen dazu herausgegeben.

Demnach erlitt der 77-Jährige gegen 12 Uhr mittags allem Anschein nach einen medizinischen Notfall, während er am Steuer seines Mazdas saß. Er war zu der Zeit in der Straße „Im Sträßle“ nahe der Aldi-Filiale unterwegs und wollte im weiteren Verlauf in die Zeppelinstraße einbiegen.

Die Polizei geht davon aus, dass er dabei aufgrund des medizinischen Notfalls das Bewusstsein verlor und mit seinem Wagen im Einmündungsbereich unkontrolliert geradeaus weiterfuhr, mitten durch das dichte Gestrüpp eines Grünstreifens, bevor er gegen die Außenwand einer Lagerhalle prallte.

Die alarmierten Rettungskräfte leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein, für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät, er starb noch vor Ort.

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