Kein Schwimmunterricht mehr: Wegen zu großer Mängel: Markgröninger Lehrschwimmbad muss vorerst schließen

Die Schließung kam für viele überraschend. Ein Zettel an der Tür verrät den Besuchenden daher, dass das Schwimmbad zu ist.
Simon Granville- Markgröningens Lehrschwimmbad ist wegen gravierender Mängel vorerst geschlossen.
- Fachleute stellten fest, dass eine akute Gefährdung der Nutzer sich nicht ausschließen lässt.
- Die Stadt prüft nun, welche Maßnahmen einen sicheren Badebetrieb wieder ermöglichen.
- Zur Dauer der Schließung gibt es noch keine Aussage – Ergebnisse folgen nach der Prüfung.
- Das Bad stammt aus den 1970ern und wurde nie grundsaniert, Probleme häufen sich seit Langem.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Überraschend kommt die Mitteilung aus dem Markgröninger Rathaus nicht. Das städtische Lehrschwimmbad gilt seit Langem als sanierungsbedürftig, die Technik ist veraltet, stets treten neue Probleme zutage. Dass es deshalb jederzeit zu einer kurzfristigen Schließung wegen technischer Mängel kommen könnte, war bekannt. Jetzt ist es offenbar so weit: Bei einer Begehung durch Fachleute wurden Mängel festgestellt, die eine Fortführung des Badebetriebs im derzeitigen Zustand nicht zulassen.
Konkret geht es um die veraltete Technik. Eine „akute Gefährdungen für die Nutzerinnen und Nutzer“ könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es aus dem Markgröninger Rathaus. Zeitnah soll geklärt werden, „welche konkreten technischen Maßnahmen erforderlich sind und unter welchen Voraussetzungen ein sicherer und ordnungsgemäßer Badebetrieb wieder aufgenommen werden könnte“. Über die Dauer der Schließung könne daher noch keine Aussage getroffen werden. „Sobald belastbare Ergebnisse der sachverständigen Prüfung vorliegen, wird die Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen informieren.“
Das Markgröninger Lehrschwimmbad stammt aus den 1970ern. Eine Grundsanierung gab es nie, das Becken, die Rohre und sämtliche Technik sind also bereits über 50 Jahre alt, was sich seit Längerem bemerkbar macht. Die Stadt schlug deshalb eine geordnete Schließung des Bades bis 2027 vor. Der Gemeinderat entschied jedoch, das Bad so lange offenzuhalten, wie es geht, und bei auftretenden Problemen individuell zu entscheiden, ob eine Sanierung und Offenhaltung des Bades finanziell vertretbar ist oder nicht.
