Klassische Musik: Fazit der Ludwigsburger Schlossfestspiele – So viele junge Menschen wie noch nie

Eines der Highlights des Festivalsommers: Das Monrepos Open Air
Werner KuhnleMit der Produktion „Strawinsky in Paris“ sind am vergangenen Freitag die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2025 zu Ende gegangen. Intendant Lucas Reuter und Geschäftsführer Johannes Ernst ziehen eine positive Bilanz: Mehr als 28.000 Zuschauer und eine Auslastung von 82 Prozent stimmen die Organisatoren zufrieden.
Laut Pressemitteilung der Schlossfestspiele hat die Konzertreihe „die gesamte Stadt Ludwigsburg mit ihrer Schlösser- und Parklandschaft zur pulsierenden Festspiel-Bühne verwandelt“. Weltstars wie Anne-Sophie Mutter, Joana Mallwitz, Arcadi Volodos, Elisabeth Leonskaja und Midori begeisterten das Publikum ebenso wie junge Talente und Entdeckungen, darunter Giorgi Gigashvili und Alexandra Dovgan.
Künstlerisch neu war neben der Bespielung der Ludwigsburger Schlösserlandschaft auch die Ausstellung Bildender Kunst in Kooperation mit der Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier. Die neobarocken Stillleben der Fotografin Vera Mercer, gezeigt in der Alten Porzellanmanufaktur des Residenzschlosses, wurden von rund 2000 Kunstinteressierten besucht.
Reuters Auftakt gelungen
„Für mich geht ein wunderbarer Festspielsommer zu Ende, der in höchst unterschiedlichen Formaten die vielen ausdrucksstarken Handschriften unserer Künstler*innen und Ensembles gezeigt hat. Zusammen mit unserem Publikum haben wir einen intensiven und äußerst inspirierenden Festspielsommer erlebt“, sagt Lucas Reuter, der zum ersten Mal als Intendant tätig war.
Geschäftsführer Johannes Ernst ergänzt: „Dass diese inhaltliche Qualität sich auch in insgesamt sehr guten Auslastungszahlen und Einnahmen niederschlägt, ist ein großer Erfolg für uns.“
Mehr junge Zuschauer
Die Zahlen sprechen für sich: Laut Pressemitteilung verzeichnete das Festival in diesem Jahr 28.000 Besucher – vergangenes Jahr waren es nur 25.700. Die Auslastung der Veranstaltungen lag bei 82 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als 2024. Mehr als die Hälfte aller Konzerte war ausverkauft. Der Einnahmeplan wurde zu über 100 Prozent erfüllt. Mit rund 1500 verkauften Karten an Schüler, Auszubildende und Studierende wurde das Angebot vom jungen Publikum so stark angenommen wie noch nie.
Die Festspielzeit 2026 beginnt am 12. Juni und dauert bis zum 4. August 2026 – der Vorverkauf beginnt am 5. Dezember 2025.
