Klinikum Ludwigsburg
: Tabuthema Inkontinenz – „niemand muss sich damit abfinden"

Das zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Klinikum Ludwigsburg bietet Betroffenen kurze Wege und eine mit verschiedenen Fachbereichen abgestimmte Behandlung.
Von
Andreas Hennings
Ludwigsburg
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Das Expertenteam des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums in Ludwigsburg (von links): Luai Hajouan, Marilena Patalong-Dahm, Anna Merscher und Theodor Jovchevski.

Das Expertenteam des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums in Ludwigsburg (von links): Luai Hajouan, Marilena Patalong-Dahm, Anna Merscher und Theodor Jovchevski.

RKH Gesundheit
  • Kontinenz- und Beckenbodenzentrum in Ludwigsburg erhält Zertifizierung der Komplexversorgung.
  • Zentrum bündelt Allgemein- und Viszeralchirurgie, Frauenheilkunde und Urologie für kurze Wege.
  • Viele Betroffene schweigen aus Scham – doch Beschwerden sind häufig und oft gut behandelbar.
  • Ärztliche Leitung betont: frühzeitig Hilfe suchen, moderne Diagnostik klärt Ursachen.
  • Pro Jahr behandelt das Zentrum rund 2500 Patientinnen und Patienten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aus Scham sprechen viele Menschen selbst mit ihrem Arzt nicht über Beschwerden wie Harn-, Stuhlinkontinenz oder Senkungsbeschwerden. Manche verzichten auf Reisen, sportliche Aktivitäten oder Treffen mit Freunden und ziehen sich zunehmend aus dem sozialen Leben zurück. Dabei gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln.

Hier kann das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Komplexversorgung am RKH Klinikum Ludwigsburg laut eigener Mitteilung helfen. Im Auftrag medizinischer Fachgesellschaften wurden die Qualifikation der Ärzte, die Ausstattung, Behandlungsabläufe, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie Qualitäts- und Fallzahlen überprüft. Das Zentrum erfüllte demnach sämtliche Anforderungen und hat jüngst die Zertifizierung als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Komplexversorgung erhalten.

Wichtig: sich frühzeitig Hilfe suchen

„Viele Betroffene glauben, sie müssten ihre Beschwerden einfach hinnehmen oder sie seien mit ihrem Problem allein. Das stimmt nicht. Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden sind häufig und in vielen Fällen gut behandelbar“, sagt Dr. Anna Merscher, Ärztliche Leiterin des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums in Ludwigsburg. Wichtig sei sich frühzeitig Hilfe zu suchen.

Ein Vorteil des Zentrums ist die Zusammenarbeit der Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Urologie. „Viele Patientinnen und Patienten haben nicht nur eine einzelne Ursache für ihre Beschwerden. Gerade dann ist es ein großer Vorteil, wenn verschiedene Fachrichtungen gemeinsam auf den Befund schauen und die Behandlung eng aufeinander abstimmen“, so Dr. Marilena Patalong-Dahm, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

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Ziel ist es, mit moderner Diagnostik und Behandlung die Ursachen der Beschwerden möglichst genau zu erkennen und die passende Therapie zu finden. Das Zentrum hat rund 2500 Patienten pro Jahr.