Last-Minute-Suche noch möglich: 900 Ausbildungsplätze im Kreis Ludwigsburg sind noch frei

Im Baugewerbe gibt es noch 59 Ausbildungsplätze.
IG Bau- Im Kreis Ludwigsburg sind noch 903 Ausbildungsplätze frei – 59 im Baugewerbe.
- IG Bau rät: Jetzt Betriebe direkt ansprechen, auch kurzfristig sind Starts möglich.
- 65 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keinen Berufsabschluss.
- Angebote: 15 Plätze im Garten- und Landschaftsbau, 23 für Maler/Lackierer, 6 für Dachdecker.
- Unterstützung gibt es bei der Jugendberufsagentur und der Arbeitsagentur online wie vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe im Kreis Ludwigsburg mit Stand vom Wochenbeginn noch 903 Ausbildungsplätze an. Darunter 59 im Baugewerbe oder 15 im Garten- und Landschaftsbau. Außerdem haben 23 Jugendliche noch die Chance, eine Ausbildung als Maler oder Lackierer anzufangen. Dachdeckerbetriebe suchen noch sechs Azubis.
Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) Nordwürttemberg in einer Mitteilung hin. Sie beruft sich auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Alexander Deh. Der Vorsitzende der IG Bau Nordwürttemberg rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Viele junge Erwachsene ohne abgeschlossene Berufsausbildung
Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Baden-Württemberg rund 333.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 65 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kreis Ludwigsburg haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss.
Gerade ihnen rät die IG Bau, sich auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Alexander Deh. Die Gewerkschaft rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien bei der Arbeitsagentur Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. „Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Deh.

