Ludwigsburg: 52-Jährige beleidigt Fahrgäste und Busfahrer – weil diese Muslime seien

Unfall bei Aschersleben: Busfahrer verletzt, Autofahrer stirbt: ARCHIV - 09.03.2020, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. (zu dpa: «Bei Aschersleben mit Linienbus kollidiert: Autofahrer stirbt») Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa- Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung gegen eine 52-Jährige in Ludwigsburg.
- Sie stieg gegen 22.25 Uhr in die Linie 427 ein – ZOB oder Rathaus ist unklar.
- Im Bus beleidigte sie Fahrgäste und den 45-jährigen Fahrer wegen vermeintlicher Religionszugehörigkeit.
- Der Fahrer alarmierte die Polizei und wartete an der Haltestelle „Residenzschloss“.
- Die Frau kam aufs Revier und wurde später entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen Volksverhetzung gegen eine 52-Jährige, die am Montagabend in einem Bus in Ludwigsburg mehrere Personen inklusive des Busfahrers beleidigt haben soll, weil sie diese für Muslime hielt.
Wie die Polizei mitteilt, war die Frau gegen 22.25 Uhr in einen Bus der Linie 427 eingestiegen. Derzeit ist noch unsicher, ob sie bereits am ZOB zustieg oder erst an der Haltestelle am Rathaus. Jedenfalls soll sie anschließend im Bus die Mitfahrer und insbesondere den 45-jährigen Busfahrer beleidigt haben, wobei sie sich auf deren vermeintliche Zugehörigkeit zum Islam bezog.
Der Busfahrer alarmierte hierauf die Polizei und wartete an der Haltestelle „Residenzschloss“ auf deren Eintreffen. Die 52-Jährige wurde auf das Polizeirevier gebracht und später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.
