Ludwigsburg Museum: Roboterdame geht in den Ruhestand

L2B2 mit Museumsleiterin Alke Hollwedel und Jürgen Schindler, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste
Ludwigsburg MuseumMit dem Einsatz der ersten Roboter-Frau im Dienst einer deutschen Kommune im April 2018 hat die Stadt Ludwigsburg Geschichte geschrieben. Im Ludwigsburger Bürgerbüro begrüßte sie die Besuchenden und beantwortete deren Fragen. Nun kommt L2B2 als neuestes Ausstellungsstück ins Ludwigsburg Museum.
Bedeutendes Beispiel für technischen Fortschritt
L2B2 wurde als Teil des Programms „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ des baden-württembergischen Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration gefördert. Freundlich und kompetent begleitete sie Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Ziel und entlastete die Mitarbeiterschaft des Bürgerbüros. Nun geht die Roboter-Dame in den wohlverdienten Ruhestand und steht jetzt als bedeutendes Beispiel für den technischen Fortschritt und den Wandel durch Digitalisierung der Bürgerdienste im Ludwigsburg Museum.
„Der innovative Serviceroboter L2B2 zieht ins Museum und veranschaulicht – für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich – die digitale Transformation der Stadt Ludwigsburg“, sagt Museumsleiterin Alke Hollwedel.
Jürgen Schindler, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, betonte, der Einsatz von L2B2 im Bürgerbüro sei ein bedeutender Schritt für die digitale Weiterentwicklung der Stadtverwaltung gewesen, „der auch für Bürgerinnen und Bürger erlebbar war.“
Neue Dienstleistungen sollen online gehen
Künftig sollen viele bereits vorhandene digitale Verwaltungsdienstleistungen attraktiver dargestellt werden, um sicherzustellen, dass diese auch von den Bürgerinnen und Bürgern aktiv angenommen werden. Außerdem sollen neue Dienstleistungen online gestellt werden.