Markgröningen
: Jugendliche legen Steine auf Gleise: „Bahnanlagen sind keine Spielplätze“

Mehrere Jugendliche haben Steine auf die Schnellfahrstrecke zwischen Markgröningen und Schwieberdingen gelegt und diese von einem Zug überrollen lassen.
Von
Julia Amrhein
Markgröningen
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ARCHIV - 13.03.2024, Schleswig-Holstein, Aukrug: Blick auf die Bahngleise. (zu dpa: «Eurocity kollidiert in Bayern mit umgestürztem Baum») Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, Hindernisse auf Schienen zu platzieren (Symbolbild).

dpa
  • Jugendliche legten Steine auf die Schnellfahrstrecke zwischen Markgröningen und Schwieberdingen.
  • Ein Zug überfuhr die Hindernisse, ein Zeuge meldete gegen 16.50 Uhr drei Jugendliche.
  • Die Bundespolizei fahndete und kontrollierte einen 14-Jährigen, Ermittlungen laufen.
  • Warnung der Bundespolizei Stuttgart: Bahnanlagen sind keine Spielplätze – hohes Gefahrenpotenzial.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehrere Jugendliche haben am Freitagnachmittag an der Bahnstrecke zwischen Markgröningen und Schwieberdingen offenbar nach einem Abenteuer gesucht. Das endete damit, dass die Bundespolizei nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Zeuge meldete Jugendliche bei der Polizei

Ein Zeuge hatte gegen 16.50 Uhr beobachtet und gemeldet, dass sich drei Jugendliche direkt an der Schnellfahrstrecke der Deutschen Bahn aufhielten. Dort legten sie offenbar mehrere Steine auf die Gleise, die kurz darauf von einem Fernverkehrszug überfahren wurden. Die Bundespolizei kontrollierte im Rahmen einer Fahndung schließlich einen 14-Jährigen, der an diesem Treiben beteiligt gewesen sein soll.

Die Bundespolizei Stuttgart warnt in diesem Zusammenhang: „Bahnanlagen sind keine Spielplätze.“ Auf den Schienen liegende Hindernisse können im schlimmsten Fall bewirken, dass ein Zug aus den Schienen springt. Durch umherfliegende Schottersteine oder andere Bestandteile dieser Hindernisse gefährden die Täter zudem nicht nur sich selbst massiv, sondern auch die Zugpassagiere.