Neuer Hybrid-OP-Saal
: Kontrollbilder schon während einer OP – Neue Medizintechnik für Klinikum Ludwigsburg

Nach Abschluss des Umbaus beginnt jetzt die Installation der neuen Anlage. Der erste OP-Betrieb ist für Ende November geplant.
Von
Andreas Hennings
Ludwigsburg
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Die neue Anlage wurde ohne Beeinträchtigung des laufenden OP-Betriebs angeliefert.

Die neue Anlage wurde ohne Beeinträchtigung des laufenden OP-Betriebs angeliefert.

RKH Gesundheit
  • Klinikum Ludwigsburg modernisiert seinen Hybrid-OP – Geräte sind angeliefert und werden eingebaut.
  • Hybrid-OP kombiniert Operationssaal und Bildgebung, Kontrollbilder während des Eingriffs sind möglich.
  • Einsatz bei Aneurysmen, komplexen Durchblutungsstörungen und akuten Gefäßverschlüssen.
  • Anlieferung lief während laufender OPs mit strengen Hygienevorgaben und genauer Koordination.
  • Start des OP-Betriebs mit neuer Technik ist für Ende November oder Anfang Dezember geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung des sogenannten Hybrid-OPs am Klinikum in Ludwigsburg ist laut einer Mitteilung des Betreibers RKH geschafft: Nachdem der Operationssaal umfassend baulich vorbereitet wurde, sind nun die Gerätekomponenten der Hybrid-OP-Anlage angeliefert worden. In den kommenden Wochen werden diese eingebaut und umfangreich getestet.

Die Anlieferung stellte alle Beteiligten vor eine Herausforderung. Die teils sehr schweren Gerätekomponenten wurden über einen Lastenaufzug auf die OP-Ebene und dort in den neuen Hybrid-OP gebracht werden. Da in anderen OP-Sälen operiert wurde, mussten die Abläufe genau koordiniert und strenge hygienische Vorgaben eingehalten werden. „Die Anlieferung und der Einbau einer solchen Anlage müssen bis ins Detail geplant werden. Transportwege, Gewichte, technische Voraussetzungen und Hygiene greifen dabei unmittelbar ineinander“, erklärt Projektleiter Kalahtheevan Thuraisingham.

Moderne Technik für komplexe Gefäßeingriffe

Ein Hybrid-OP verbindet einen vollwertigen Operationssaal mit leistungsfähiger Bildgebung. Dadurch können offene OPs und minimalinvasive Katheterverfahren miteinander kombiniert und Behandlungsergebnisse bereits während eines Eingriffs bildlich kontrolliert werden. Zum Einsatz kommt diese Kombination etwa bei Aneurysmen, bei komplexen Durchblutungsstörungen und bei akuten Gefäßverschlüssen.

Die bisherige Anlage war im Juli ausgebaut worden. Läuft alles nach Plan, kann der OP-Betrieb mit der neuen Technik Ende November oder Anfang Dezember starten. 1,3 Millionen Euro investiert die RKH Gesundheit in die Medizintechnik, hinzu kommen knapp 200.000 Euro für die Baumaßnahmen.

Ludwigsburg

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