Polizist aus dem Kreis Ludwigsburg
: „Uns allen fehlen die Worte“ – Gewerkschaften trauern um Kollegen

Bei einem privaten Motorradausflug mit Kollegen in Tirol kommt ein Polizist aus dem Kreis Ludwigsburg ums Leben. Die Trauer unter den Beamten ist groß.
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jbr/dpa
Ludwigsburg
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Bei einem Motorradausflug in Tirol ist ein Polizist aus dem Kreis Ludwigsburg ums Leben gekommen (Archivbild).

IMAGO/Maximilian Koch/IMAGO/Maximilian Koch

Nach dem tödlichen Unfall eines baden-württembergischen Polizisten bei einem privaten Ausflug in Tirol nehmen die Kolleginnen und Kollegen des Beamten großen Anteil. „Dass ein gemeinsamer Motorradausflug zum Tod eines Kollegen führt, schmerzt und hinterlässt große Trauer“, sagte Gundram Lottmann, Landesvorsitzender der Polizeigewerkschaft GdP, in Esslingen. 

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft äußerte sich betroffen: „Es ist besonders tragisch, wenn ein Kollege auf diese Art und Weise aus dem Leben scheidet“, sagte ihr Landesvorsitzender Ralf Kusterer. „Uns allen fehlen Worte, wenn Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben verlieren.“

Der 52 Jahre alte Polizist aus dem Kreis Ludwigsburg war bei der Betriebsfahrt mit Kollegen und mit seinem privaten Motorrad auf der Lechtalstraße in Tirol ins Schleudern geraten und unter einem entgegenkommenden Wagen eingeklemmt worden. Sein 46 Jahre alter Kollege wurde mit Rippenbrüchen ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt bestand die Gruppe aus sechs Kollegen.

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