Projekt in Ludwigsburg
: Arsenalplatz bekommt tonnenschweres Brunnenteil

Der Umbau auf dem Arsenalplatz in Ludwigsburg nimmt Gestalt an. Am Freitag wurde ein 30 Tonnen schwerer Brunnenschacht angeliefert und in der Erde versenkt: das Herzstück für das geplante Wasserspiel.
Von
Frederik Herrmann
Ludwigsburg
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  • Millimeterarbeit – ein Kran hebt den Deckel auf den Brunnenschacht.

    /Frederik Herrmann
  • Der rund 30 Tonnen schwere Brunnenschacht wird mit einem großem Kran in ein Loch auf dem Arsenalplatz eingelassen.

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  • Ein Bauarbeiter befestigt schwere Ketten an dem Bauteil. Damit kann der Kran den Betonklotz anheben.

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  • Der Brunnenschacht ist etwa sechs Meter lang, drei Meter breit und mehr als zwei Meter hoch. Das findet auch dieser Bauarbeiter interessant und filmt, wie das Bauteil in die Grube eingelassen wird.

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  • Der Brunnenschacht sitzt gerade – sagt zumindest die Wasserwaage.

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  • Auf den Brunnenschacht mit den zwei Kammern kommt ein Deckel. Dieser hat jeweils einen Zugang, um in die unterirdischen Kammern mit der Technik und dem Wasserbecken zu gelangen.

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  • Der Kran kann bis zu 35 Tonnen heben. Gerade genug, um den schweren Brunnenschacht zu bewegen.

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  • Auch die Bauarbeiten auf dem übrigen Gelände gehen voran. Hier verlegt ein Arbeiter Steine für einen Weg.

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  • Mehrere gelbe Schläuche schauen aus dem Boden. Hier sollen einmal Bäume gepflanzt werden. Über die Schläuche werden sie dann mit Wasser versorgt.

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  • Etwa in einem Jahr sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Dann wird der Arsenalplatz zu einer Parkanlage umgebaut sein. Einige Sitzbänke stehen jetzt schon auf dem Gelände.

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Noch ist der Arsenalplatz in der Ludwigsburger Stadtmitte eine große Baustelle. Bis Herbst 2025 soll der frühere Parkplatz zu einer Parkanlage umgebaut sein, sagt ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ludwigsburg. Auch ein Wasserspiel ist auf dem Platz vorgesehen. Der dazu benötigte Brunnenschacht wurde an diesem Freitag im nördlichen Bereich des Arsenalplatzes in die Erde eingelassen.

Das 35 Tonnen schwere und sechs Meter lange Bauteil enthält zwei Kammern. Eine, in der sich die Elektronik und Technik für die Pumpen befindet, und eine, die das Wasser für das Fontänenfeld enthält.

Auf den Brunnenschacht wurde eine schwere Betonplatte gesetzt. Darüber sollen Erde und Pflastersteine kommen. Von dem großen Behälter wird später nichts mehr zu sehen sein, sagt der Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Hier sollen dann einmal 20 Bodendüsen auf einer Fläche von mehr als 150 Quadratmeter feine Wasserfontänen in die Luft sprudeln.

Auf der 8000 Quadratmeter großen Fläche im Park soll zudem ein Pavillon mit Kiosk gebaut, sowie mehrere Sitzbänke aufgestellt werden. Daneben sollen einige wenige Parkplätze für Taxis, für die Fahrzeuge von Menschen mit Behinderung, sowie die von Carsharing Anbietern entstehen. Zusätzlich plant die Stadt Ladestationen für Elektrofahrzeuge und 64 Abstellplätze für Fahrräder anzubieten. Ebenfalls möchte die Stadt 60 Bäume pflanzen.

Wie soll der Platz genutzt werden?

Im Schatten der Bäume und am Wasserspiel können sich die Menschen in Ludwigsburg an heißen Tagen abkühlen. Der Umbau zur Parkanlage ist laut Verwaltung das größte Projekt zur Klimaanpassung in der Stadt. Die Kosten dafür belaufen auf 4,8 Millionen Euro. Die Stadt muss davon 3,6 Millionen Euro selbst bezahlen. Den Rest fördert der Bund. Auf dem Arsenalplatz sollen künftig Veranstaltungen stattfinden. Laut Stadtverwaltung können Bürger derzeit Vorschläge einbringen und sich mit ihren Ideen an die Stadt wenden. Denkbar sind Sportveranstaltungen, Yoga, Straßenmusik oder auch kulinarische Märkte, so die Stadt Ludwigsburg.

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