Projekt in Ludwigsburg: Ganz legal – Jugendliche besprayen Blitzer-Anhänger

Jugendliche Graffiti-Künstler bei der Gestaltung des Blitzer-Anhängers, rechts Steffen Felbecker von der Technischen Verkehrsüberwachung.
Stadt Ludwigsburg/Christiana KunzDie Technische Verkehrsüberwachung der Stadt Ludwigsburg hat gemeinsam mit Jugendlichen des LBC-Jugendtreffs und dem Graffiti-Künstler Tim Scheu einen mobilen Blitzer in ein fahrendes Kunstwerk verwandelt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Der gestaltete Anhänger wird laut Mitteilung im Stadtgebiet im Einsatz sein und soll dabei nicht nur Geschwindigkeiten überwachen, sondern auch zum Nachdenken anregen.
Im Jugendtreff im alten Stadtbad entwickelten die Teilnehmer zunächst aussagekräftige Schlagworte zum Thema Verkehrssicherheit und setzten diese dann kreativ auf dem Blitzer-Anhänger um. Mit Spraydosen und künstlerischem Geschick entstanden eindrucksvolle Botschaften, die künftig für mehr Aufmerksamkeit und Bewusstsein sorgen sollen. Als spontanes Aktionsprojekt konzipiert, konnten die Jugendlichen kommen und gehen, wann immer sie wollten.
Botschaften sollen zum Nachdenken anregen
„Mit dem Projekt schaffen wir auf eine kreative Art und Weise eine Verbindung zwischen den jungen Menschen und dem Thema Verkehrssicherheit“, erklärt Steffen Felbecker, Teamleiter bei der Technischen Verkehrsüberwachung. „Indem die Jugendlichen ihre eigenen Botschaften entwickeln und künstlerisch umsetzen, setzen sie sich ganz bewusst mit diesem wichtigen Thema auseinander.“
Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Verantwortlichen hoffen, dass der nun künstlerisch gestaltete Trailer nicht mehr so oft unerlaubt besprüht wird. Die Einbindung der Graffiti-Szene und die professionelle Gestaltung des Blitzers sollen zu einem besseren Schutz vor Vandalismus führen.
