Schmierereien in Ludwigsburg
: Polizei macht „Meth“-Sprayer ausfindig – Schriftzüge in der ganzen Stadt

Fast ein Jahr lang wurden Fassaden und Häuserwände in Ludwigsburg mit dem Wort „Meth“ beschmiert. Nun führten die Ermittlungen auf die Spur eines 38-Jährigen.
Von
Julia Amrhein
Ludwigsburg
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06.04.2019, Handelshafen, Linz, AUT, Saisonstart der Mural Harbour Gallery, im Bild Graffiti Sprayer mit Farbdose // Graffiti Sprayer with paint can during the season start of the Mural Harbor Gallery at the Handelshafen in Linz, Austria on 2019/04/06.  Foto: Eibner

Die Schriftzüge wurden in unterschiedlichen Farben aufgesprüht – möglicherweise auch in Stuttgart (Symbolbild).

Eibner-Pressefoto
  • Polizei ermittelt einen 38-Jährigen, der Fassaden in Ludwigsburg besprayt haben soll.
  • Zwischen November 2025 und September 2026 gab es rund 30 „Meth“-Schriftzüge.
  • Durchsuchung am 18. September: umfangreiche Beweise sowie Drogen und Utensilien gefunden.
  • Der Mann lebt in Ludwigsburg und ist weiter auf freiem Fuß – Ermittlungen laufen.
  • Auch in Stuttgart gibt es ähnliche Schmierereien, die Schadenshöhe ist noch unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Polizei hat einen 38-jährigen Sprayer ausfindig gemacht, der fast ein Jahr lang sein Unwesen in Ludwigsburg getrieben hat. Zwischen November 2025 und September 2026 kam es im Stadtgebiet zu insgesamt rund 30 Fällen, in denen mit unterschiedlichen Sprühfarben zumeist das Wort „Meth“ an Fassaden und Hauswände gesprüht worden war.

Die Ermittlungen des Polizeireviers Ludwigsburg hatten auf die Spur des 38-Jährigen geführt, der selbst ebenfalls in der Barockstadt lebt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde ein Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Stuttgart erwirkt, der am 18. September schließlich in die Tat umgesetzt wurde. Hierbei stellten die Polizisten in der Wohnung des Mannes umfangreiches Beweismaterial sicher. Weiterhin wurden auch Drogen und dazugehörige Utensilien gefunden.

Der 38-Jährige ist derzeit weiter auf freiem Fuß. Auch in Stuttgart tauchten in der Vergangenheit mehrere Schmierereien auf, die dem Verdächtigen zuzurechnen sein dürften. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an. Die Schadenshöhe durch die Farbe ist noch unklar.