SEK-Einsatz in Murr
: Neuen Partner der Ex-Frau mit Schusswaffe bedroht

Die Polizei hat in der Nacht auf Freitag ein Haus in Murr umstellt. Zuvor hatte ein 42-Jähriger dem neuen Partner seiner Ex-Frau gedroht. Zahlreiche Waffen und Munition wurden sichergestellt.
Von
Julia Amrhein
Murr
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Blaulicht bei Nacht: ARCHIV - 06.12.2024, Niedersachsen, Hannover: Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzfahrzeuge der Polizei. (zu dpa: «Schüsse fallen auf Auto und Wohnhaus eines 23-Jährigen») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der 42-Jährige ließ sich gegen 2 Uhr dann widerstandslos festnehmen (Symbolbild).

Julian Stratenschulte/dpa
  • SEK-Einsatz in Murr: Ein 42-Jähriger bedrohte den neuen Partner seiner Ex-Frau.
  • Die Frau floh mit Partner und den zwei Töchtern, die Polizei umstellte das Haus.
  • Der Mann reagierte erst nicht auf Kontaktversuche – Festnahme gegen 2 Uhr widerstandslos.
  • Sichergestellt wurden über ein Dutzend Schusswaffen und mehrere Hundert Kilo Munition.
  • Waffenrechtliche Verstöße werden geprüft, der Mann ist wieder auf freiem Fuß.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat es in Murr einen SEK-Einsatz gegeben. Die Polizei stellte bei einem 42-Jährigen mehr als ein Dutzend Schusswaffen sowie mehrere Hundert Kilo Munition sicher. Zuvor hatte der Mann offenbar den neuen Partner seiner Ex-Frau bedroht.

Mann reagiert nicht auf Kontaktversuche der Polizei

Laut Polizei lebt der 42-Jährige noch mit seiner Ex-Frau und den beiden minderjährigen Töchtern gemeinsam in einem Haus. Dort soll er gegen 22.40 Uhr dem neuen Partner der 35-Jährigen gedroht haben, wobei er wohl eine scharfe Schusswaffe in der Hand hielt. Die Frau flüchtete daraufhin gemeinsam mit dem neuen Partner sowie den Kindern aus dem Haus und rief die Polizei.

Da der Mann mutmaßlich legal im Besitz scharfer Schusswaffen sein darf, rückten zahlreiche Polizeikräfte an, um das Wohngebäude bis zum Eintreffen des Spezialeinsatzkommandos zu umstellen. Nachdem er zunächst nicht auf die Kontaktversuche einer Verhandlungsgruppe reagiert hatte, ließ sich der 42-Jährige dann gegen 2 Uhr doch noch widerstandslos festnehmen.

Bei der folgenden Durchsuchung wurden mehr als ein Dutzend Schusswaffen sowie mehrere Hundert Kilo Munition beschlagnahmt. Waffenrechtliche Verstöße werden nun im Zuge der weiteren Ermittlungen geprüft. Der 42-Jährige wurde wieder auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Bedrohung ermittelt.