Spatenstich in Möglingen: „Bekenntnis zum Ehrenamt“ – Neubau des Feuerwehrhauses beginnt

Ordnungs- und Sozialamtsleiter Oliver Bierfert, Amtsleiter Bauverwaltung und Bautechnik Reiner Schulze, Architekt Markus Teske, Bürgermeisterin Rebecca Saile, Cindy Braun vom Projektsteuerer Hitzler, Andreas Papadopoulos von den Landschaftsarchitekten Jedamzik + Partner, Architekt Mirco Früh und der stellvertretende Feuerwehrkommandant Frank Sigloch (von links) beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Möglingen.
Gemeinde Möglingen- Spatenstich in Möglingen markiert den Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus.
- Bürgermeisterin Saile: wichtigstes kommunales Projekt der vergangenen Jahre.
- Standort per Bürgerentscheid festgelegt: Stammheimer Straße südlich der L1140.
- Planung setzt auf kurze Wege, klare Verkehrsführung und moderne Ausbildungsbereiche.
- Nachhaltige Bauweise mit Holz, Photovoltaik, Batteriespeicher und Wärmepumpe – Kameradschaft blieb stark.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit dem offiziellen Spatenstich hat die Gemeinde Möglingen jüngst den Startschuss für den Bau des neuen Feuerwehrhauses gegeben. In ihrer Ansprache betonte Bürgermeisterin Rebecca Saile die Bedeutung des „wichtigsten kommunalen Bauprojektes der vergangenen Jahre“. Das neue Feuerwehrhaus sei eine Investition in den Bevölkerungsschutz und zugleich ein Bekenntnis zum Ehrenamt. Es schaffe zeitgemäße Rahmenbedingungen für die Frauen und Männer, die sich rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung engagieren.
Bürgerentscheid in Sachen Standortfrage
Grundlage für das Projekt war ein bereits 2017 erstellter Feuerwehrbedarfsplan mit umfassender Standortanalyse. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass das bisherige Feuerwehrhaus den heutigen baulichen und funktionalen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Zu den wesentlichen Mängeln zählen etwa fehlende Umkleide- und Lagerflächen, unzureichende Arbeits- und Schulungsräume sowie eine beengte Verkehrssituation.
Nach intensiver Prüfung verschiedener Standorte und einem Bürgerentscheid fiel die Entscheidung schließlich auf das Grundstück an der Stammheimer Straße südlich der L1140. „Dort entsteht nun ein zukunftsfähiges Feuerwehrhaus, das optimale Bedingungen für den Einsatzdienst, die Ausbildung, die Jugendarbeit und die Nachwuchsgewinnung bietet“, so die Gemeinde Möglingen in einer Pressemitteilung.
Kameradschaft geriet nie ins Wanken
Das Architekturbüro Teske stellte beim Spatenstich die wesentlichen Merkmale der Planung vor. Im Mittelpunkt stehen kurze und sichere Wege, eine klare Trennung von Einsatz-, Besucher- und Individualverkehr sowie moderne Arbeits- und Ausbildungsbereiche. Darüber hinaus setzt das Gebäude auf eine nachhaltige Bauweise mit Holz, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Wärmepumpe.
Auch die Feuerwehr Möglingen blickte beim Spatenstich auf den langen Weg bis zum Baubeginn zurück. Besonders hob der stellvertretende Feuerwehrkommandant Frank Sigloch die Bedeutung der Kameradschaft hervor, die trotz unterschiedlicher Auffassungen zur Standortfrage stets erhalten geblieben sei. Aus Sicht der Feuerwehr ist der Neubau weit mehr als ein neues Gebäude: „Er schafft die Voraussetzungen dafür, den steigenden Anforderungen an Einsatzdienst, Ausbildung, Arbeitsschutz und Hygiene gerecht zu werden, und stärkt zugleich die kommunale Krisenvorsorge.“
