Erneuter Streik
: Am Dienstag und Mittwoch fahren im Kreis Ludwigsburg wieder keine Busse

Die Gewerkschaft Verdi hat für die kommende Woche die Mitarbeiter privater Busunternehmen zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.
Von
Sabine Armbruster
Ludwigsburg
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Am Dienstag und Mittwoch fahren im Landkreis Ludwigsburg erneut keine Busse.

dpa/Jonas Walzberg

Wer normalerweise zur Arbeit, Schule oder zum Einkaufen mit dem Bus fährt, hat in der kommenden Woche erneut Pech. Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter privater Busunternehmen im Landkreis bereits zum dritten Mal in diesem Jahr zu einem Streik aufgerufen. Am Dienstag, 11. und Mittwoch, 12. Februar sollen die Busse in den Depots bleiben.

In Ludwigsburg sind davon alle Linien der LVL Jäger betroffen. Auch die Stadtteile sowie Kornwestheim, Remseck, Marbach, Waiblingen und Stuttgart-Stammheim werden deshalb nicht angefahren. Konkret entfallen die folgenden Linien:

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  • Streik auch in Bietigheim-Bissingen

    Auch beim Busunternehmen Spillmann in Bietigheim-Bissingen wird gestreikt, was auch hier Auswirkungen auf benachbarte Städte und Gemeinden hat, die normalerweise angefahren werden. Im Einzelnen entfallen die folgenden Linien:

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  • Ob wie beim jüngsten Streik auch die Bahn-Tochter Friedrich Müller, die vor allem im nördlichen Landkreis unterwegs ist, bestreikt wird, war am Freitag noch unklar. Es liege noch keine Streikankündigung vor, sagte ein Bahnsprecher. Dasselbe gilt für die Württembergische Busgesellschaft (WBG), die im Landkreis Ludwigsburg die Linien 508, 531, 531A, 532, 532 A, 533, 533 A, 534, 534A, 535, 536, 536A und 562 betreibt. Beim letzten Streik waren beide Unternehmen betroffen.

    Bahnen und Busse der SSB Stuttgart sowie S-Bahnen und Regionalzüge fahren an den beiden Streiktagen.

    Erhöhung in drei Stufen?

    Die Gewerkschaft fordert unter anderem neun Prozent mehr Lohn und 100 Euro mehr Lohn für die Auszubildenden. Der Verband Württembergischer Busunternehmen (WBO) hatte zuletzt angeboten, den Tariflohn in drei Stufen zum Juli dieses Jahres und der nächsten beiden Jahre um jeweils 2,5 Prozent anzuheben – zudem eine Einmalzahlung von 300 Euro brutto für den Zeitraum Januar bis Juni 2025, eine Erhöhung der Azubi-Vergütung um 200 Euro im ersten und um 75 Euro im zweiten Ausbildungsjahr sowie die Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge. Der Verdi-Verhandlungsführer Jan Blecker bezeichnete das Angebot als eine Stagnation der Entlohnung für weitere drei Jahre.

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