Telefonbetrug im Kreis Ludwigsburg: Falsche Polizisten und Bankmitarbeiter erbeuten Schmuck und Geld

Der Seniorin aus Ochsenbach wurde weisgemacht, dass Einbrecher in ihrer Nachbarschaft unterwegs seien (Symbolbild).
Imago Images- Telefonbetrüger erbeuteten in Ludwigsburg und Sachsenheim Geld und Schmuck.
- In Ludwigsburg riefen falsche Bankmitarbeiter gegen 19.15 Uhr eine 42-Jährige an.
- Die Frau gab TANs und Zugangsdaten frei – mehrere Tausend Euro wurden abgebucht.
- In Ochsenbach meldete sich ein falscher Polizist und schickte einen „Kollegen“ vorbei.
- Der Abholer nahm Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro mit – Zeugenhinweise erbeten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Betrüger haben am Dienstag in Ludwigsburg und Sachsenheim sowohl Geld als auch Schmuck erbeutet. Sie hatten sich gegenüber ihren Opfern als Bankmitarbeiter und Polizisten ausgegeben.
Kontodaten und TAN preisgegeben
Eine 42-Jährige aus Ludwigsburg hatten die Betrüger am Abend gegen 19.15 Uhr kontaktiert. Sie gaben sich als Bankmitarbeiter aus und machten der Frau weis, dass unberechtigte Überweisungen von ihrem Konto festgestellt worden seien, die er rückgängig machen könne. Dabei brachte der Anrufer die Ludwigsburgerin dazu, mehrere TAN-Freigaben zu erteilen und ihre Konto-Zugangsdaten preiszugeben. Parallel erhielt die 42-Jährige noch gefälschte SMS-Nachrichten, vermeintlich von ihrer Bank. Unterm Strich wurden mehrere Tausend Euro von ihrem Konto abgebucht.
Bereits am Nachmittag gegen 15 Uhr war eine Seniorin aus Ochsenbach angerufen worden. Bei ihr meldete sich ein vermeintlicher Polizist, der ihr erklärte, dass Einbrecher in der Gegend unterwegs seien. Ein Kollege würde aber vorbeikommen, um ihr Hab und Gut zu sichern. Gegen 17 Uhr klingelte dann tatsächlich ein Mann bei der Seniorin und nahm Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro entgegen. Er wird als etwa 25 Jahre alt, groß und schlaksig, mit schwarzen Haaren und Dreitagebart beschrieben. Er dürfte zu Fuß im Bereich der Ortsmitte unterwegs gewesen sein.
Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0800/1100225 oder per E-Mail an hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de entgegen.
