Tipps zur Bekämpfung
: Tigermücke in Bietigheim-Bissingen entdeckt

In Bietigheim-Bissingen wurde die Asiatische Tigermücke nachgewiesen. Die Stadt warnt vor möglichen Gesundheitsrisiken und ruft zur aktiven Brutstättenbekämpfung auf.
Von
Emanuel Hege
Ludwigsburg
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Nach Ludwigsburg und Korntal-Münchingen wurde nun auch in Bietigheim-Bissingen die Tigermücke entdeckt.

dpa

Nachdem Anfang Juli die Stadt Ludwigsburg die Asiatische Tigermücke entdeckt hatte, wurde diese nun auch in Bietigheim-Bissingen identifiziert – das gab die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung bekannt. Die tagaktive und äußerst stechfreudige Mückenart kann gefährliche tropische Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- und Zika-Viren übertragen. Die Stadt warnt daher eindringlich vor einer möglichen Ausbreitung.

Die Tigermücke fällt durch ihr schwarz-weißes Muster und einen markanten weißen Rückenstreifen auf. Sie ist deutlich kleiner als heimische Stechmücken, fliegt nahezu lautlos und sticht bevorzugt am Tag – häufig auch mehrfach.

Tipps zur Bekämpfung

Als Brutstätten dienen vor allem kleinere, wassergefüllte Gefäße wie Blumentopfuntersetzer, Gießkannen oder Regentonnen. Bereits zwei Zentimeter stehendes Wasser über eine Woche reichen für die Entwicklung der Larven. Belebte Teiche und bewegtes Wasser meidet die Tigermücke.

Zur Bekämpfung empfiehlt die Stadt Bietigheim-Bissingen regelmäßiges Entleeren und Abdecken potenzieller Brutstätten sowie die Anwendung von Bti-Tabletten. Die wirken gezielt gegen Mückenlarven und sind für Mensch, Tier und Pflanze unbedenklich.

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