Tödlicher Unfall in Ludwigsburg
: Unfallzeuge berichtet: Zwei Autos waren viel zu schnell

Ein Mitarbeiter von Burger King hat den tödlichen Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Ludwigsburg als Augenzeuge miterleben müssen.
Von
Maximilian Seidel
Ludwigsburg
  • Angehörige und Bekannte der jungen Opfer legen Blumen an der Unfallstelle ab.

    Maximilian Seidel
  • In der Innenstadt von Ludwigsburg hat sich am Donnerstagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

    KS-Images.de / Karsten Schmalz
  • Mehrere Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt.

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  • Ein Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

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  • Rettungskräfte und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und Verletzte zu versorgen.

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  • Zwei Frauen erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

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  • Wie die Polizei mitteilt, wurde einer der Fahrer festgenommen, der zweite sei noch flüchtig.

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Ein Mitarbeiter der nahen Burger-King-Filiale auf der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg hat den Unfall am Donnerstagend miterleben müssen. „Ich habe gesehen, wie zwei Autos viel zu schnell gefahren sind. Dann gab es einen lauten Knall“, berichtet er am Freitagmorgen. Er sei direkt zur Unfallstelle gerannt. Dort waren die Wagen der Opfer und des einen Täters – ein Fahrer sei bereits geflüchtet. „Passanten haben direkt geholfen, dann war schon die Polizei da.“

Wie berichtet, war es mutmaßlich bei einem illegalen Autorennen an einer Tankstellenausfahrt zu einer Kollision mit einem an der Raserei unbeteiligten Wagen gekommen. Die zwei jungen Frauen, die darin saßen, starben noch am Unfallort. Ein Fahrer ist immer noch flüchtig.

Polizei ermittelt am Vormittag zum Unfallgeschehen

Der Leiter der Burger-King -Filiale war ebenfalls vor Ort: „Das war zu Stoßzeiten, der Laden war brechend voll.“ Innerhalb weniger Minuten sei die Straße abgesperrt gewesen, ein Großaufgebot von Krankenwagen und Polizei war vor Ort. Das ganze Geschehen habe sich zwischen 19.45 und 20 Uhr abgespielt.

Die Polizei ermittelt weiterhin, die Straße ist deshalb am Freitagvormittag immer wieder zeitweise gesperrt. Der Betrieb an der Aral-Tankstelle läuft derweil wieder, Auskunft zum Geschehen am Abend zuvor ist dort nicht zu erhalten. Auf dem Boden ist der Unfallhergang mittels Polizeimarkierungen erkennbar. Der Wagen der beiden Frauen, die ums Leben kamen, ist offenbar nach dem Aufprall mehrere Meter weiter geschlittert, bevor er auf einen Baum prallte.

An diesem Baum legen Bekannte und Angehörige Blumen ab und unterstützen sich in ihrer Trauer. Ein Opfer soll laut Anfang 20 gewesen und kurz vor der Hochzeit gestanden haben, heißt es dort. Die Bekannte eines der Opfer berichtet: „Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen.“ Sie wünscht sich eine schnelle Aufklärung: „Die sollen ihren Führerschein nie wieder bekommen.“

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