Überfälle am Bahnhof in Bietigheim-Bissingen
: Videoüberwachung soll Kriminalität im Bahnhofsbereich eindämmen

Mehrere Überfälle am Bahnhof von Bietigheim-Bissingen hatten Sorge in der Bevölkerung ausgelöst. Die SPD hat jetzt erfolgreich eine Videoüberwachung beantragt.
Von
Sabine Armbruster
Ludwigsburg
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Am Tag recht harmlos, in der Nacht immer wieder gefährlich: Das Areal um den Bahnhof von Bietigheim-Bissingen.

Werner Kuhnle

Im Jahr 2017 war die SPD noch mit dem Antrag gescheitert, am Bahnhof von Bietigheim-Bissingen eine Videoüberwachung zu installieren. Damals hieß es seitens der Verwaltung, laut Polizei könne keine besondere Gefahrenlage erkannt werden. Das hat sich nun offenbar geändert.

Die Polizei geht bei den drei Überfällen innerhalb weniger Wochen zwar von Einzelfällen aus, doch die Mitglieder des Gemeinderats sahen trotzdem eine inzwischen grundlegend geänderte Lage und stimmten deshalb für den Antrag der SPD. Alle Fraktionen sprachen sich für eine entsprechende Überwachung in dem Bereich aus und sahen dabei teilweise auch andere Orte, die ebenfalls einer besseren Kontrolle bedürften. Auch die Verwaltung zeigte sich offen dafür. Unabhängig von Gesprächen mit der Polizei zur Sicherheitslage am Bahnhof wird auch überlegt, den Ordnungsdienst dort auszuweiten.

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