Vaihingen an der Enz: Wegen Neubauplänen: Was passiert mit „Reis King“, Apotheke und Bäcker?

Medikamente aus der Apotheke, Essen vom China-Restaurant und Frühstücksbrötchen vom Bäcker ums Eck: An der Ecke Grabenstraße/Franckstraße ist in Vaihingen tagsüber viel los. Doch was wird aus den Läden?
Müller- An der Ecke Graben-/Friedrichstraße plant die WO Abriss und Neubauten – ein neues Quartier.
- „Reis King“ schließt Ende des Jahres; der Inhaber sucht in Stuttgart einen neuen Standort.
- Die Bäckerei Kull erhielt Kündigung zum 31. Dezember und will in Vaihingen einen Ersatz finden.
- Die Schloss-Apotheke bleibt vorerst, da ein langfristiger Mietvertrag gilt und Auflagen bestehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Kündigung liegt vor, die Tage sind gezählt. Noch ist beim chinesischen Restaurant „Reis King“ in der Vaihinger Grabenstraße viel los. Doch Ende des Jahres ist Schluss. Das beliebte Restaurant wird in Vaihingen dann Geschichte sein. „Reis King“ sucht in Stuttgart nach einem neuen Standort, wie der Inhaber erzählt.
Wie dem Restaurant geht es auch der Vaihinger Filiale der Bäckerei Kull. Sie verkauft gleich ums Eck ihre Ware in der Franckstraße. Beide sind Teil eines Gebäudekomplexes, der aller Voraussicht nach zeitnah abgerissen wird. Sie gehören zu jenem Teil des Areals zwischen Graben- und Friedrichstraße, an dem ein neues Wohnquartier entstehen soll. Die Wohnbau Oberriexingen (WO) möchte dort Neubauten errichten. Mit einem städtebaulichen Realisierungswettbewerb wurde vergangenes Jahr ausgelotet, wie das Quartier einmal aussehen könnte.
Apotheke bleibt erst einmal
„Uns wurde zum 31. Dezember gekündigt. Und der 31. Dezember wird auch der letzte Tag sein, an dem wir drin sind“, sagt Bäckerei-Geschäftsführerin Christine Kull-Bertelsbeck. Aktuell beschäftigt die Bäckerei fünf Festangestellte in der Vaihinger Filiale. Hinzu kommen Minijobber.
Grundsätzlich möchte man in Vaihingen bleiben und dort auch weiterhin eine Filiale haben. Genaueres könne man aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Wir schauen, dass wir einen neuen Standort hier finden“, sagt Christine Kull-Bertelsbeck. Klar ist aber schon jetzt: Es wird kein Standort in der Fußgängerzone werden. Bei der Größe des neuen Ladens möchte man sich an der bisherigen Filiale in der Franckstraße orientieren.
Anders als bei Bäcker und China-Restaurant sieht es bei der dortigen Schloss-Apotheke aus. Für sie ist Ende des Jahres nicht Schluss. Grund ist ein anderer Mietvertrag. „Wir sind quasi nicht kündbar. Mein Mietvertrag läuft gefühlt noch ewig. Die WO musste damals den Mietvertrag übernehmen“, erklärt Apothekerin Alexie Messirek.
Würde die WO ihr kündigen, müssten sie ihr eine Zwischenlösung anbieten, wo sie ihre Apotheke vorläufig unterbringen kann. Und das sei nicht so einfach, wie die Apothekerin erklärt. „Es gibt rechtliche Anforderungen an eine Apotheke. Es braucht eine Mindestgröße, ein Labor, Duschen, Toiletten und mehr“, listet sie auf. Die Apotheke bleibe also so lange im Gebäude, bis abgerissen wird.
