Veranstaltungstipp
: Vulkane und Lava-See: Die Traumpfade lassen das Blüba in „Flammen“ aufgehen

Die Traumpfade 2025 punkten nicht nur erneut mit aufwendigen Licht- und Farbspielen, sondern mit einem neuem Sicherheitskonzept – mit weniger Engstellen für mehr „Beinfreiheit“.
Von
Kathrin Klette
Ludwigsburg
  • Ein weites Feld mit hell erleuchteten Kürbissen erwartet die Besucher am Fuß der Emichsburg – und mittendrin: Harry Potter.

    Werner Kuhnle
  • Bereits im Eingangsbereich erwartet die Besucher so mancher Augenschmaus, der zum Verweilen einlädt...

    Werner Kuhnle
  • ... oder zu einer kleinen Fotosession wie hier an der Schattenwand.

    Werner Kuhnle
  • Die beleuchteten Regenschirme dürften vielen aus den Vorjahren bekannt vorkommen...

    Werner Kuhnle
  • ... neu ist dagegen die Einbeziehung von Attraktionen aus der Kürbisausstellung.

    Werner Kuhnle
  • Manche der beleuchteten Kürbisse sind echt und werden bereits nach wenigen Wochen von den Traumpfaden verschwinden – denn irgendwann fallen sie auseinander.

    Werner Kuhnle
  • Nicht so ihre künstlichen Kollegen, die bis zum Ende durchhalten werden.

    Kathrin Klette
  • Das Jahresmotto des Blübas, Artenvielfalt, findet sich auch in einigen Elementen der Traumpfade wieder.

    Werner Kuhnle
  • Roter Dampf über einem von Dickicht überwucherten Teich erinnert an einen prähistorischen Lavasee.

    Kathrin Klette
  • Kein künstlicher Nebel kommt hier zum Einsatz, sondern nur echtes Wasser.

    Kathrin Klette
  • Der große Brunnen unterhalb des Barockschlosses, der 2024 nur aus der Ferne bestaunt werden konnte, ist erneut Teil der Rundtour.

    Werner Kuhnle
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Die Traumpfade tragen ihren Namen zu Recht: Mit vielseitigen Farb- und Lichtinstallationen verwandeln sie das Blühende Barock seit Freitag in eine wahrhaftige Traumwelt – mit vielen neuen Ideen und opulenten Stationen.

Dabei könnte eines der am meisten erwarteten „Highlights“ für so manchen etwas ganz Profanes sein: nämlich das neue Sicherheitskonzept. Die wichtigsten Neuerungen und Attraktionen bei den Traumpfaden im Überblick.

Was wird geboten?

Durch bunt beleuchtete Lichtstelen führt der Weg wie durch einen verwunschenen Tunnel, vorbei an wilden Tieren, die im Dickicht erstrahlen, bis auf die große Wiese unterhalb der Emichsburg – dort erwartet die Besucher ein beeindruckendes Lichtermeer. Ein buntes Spektakel erscheint rings um den erleuchteten Rapunzelturm, die komplette Wiese ist von Halloween-Kürbissen gesäumt. Und mittendrin: Harry Potter auf seinem fliegenden Besen.

Das ist eine der Besonderheiten der diesjährigen Traumpfade: Einzelne Attraktionen der Kürbisausstellung wurden in die Lichtershow integriert und bleiben auch nach Abschluss der Kürbisausstellung am 2. November bestehen, darunter die Harry-Potter-Figur und King Kong.

Dem Jahresmotto des Blüba, Artenvielfalt, sollen nicht nur die Tierprojektionen im Märchengarten Rechnung tragen. „Wir verwenden keinen künstlichen Nebel aus Nebelmaschinen, das ist alles echtes Wasser“, erklärt Urs Lange von Flash Art, das seit dem ersten Tag für die Lichtinstallationen verantwortlich ist. Rot beleuchtete Wege, Büsche und Seen erinnern an Lavaströme und ausbrechende Vulkane einer prähistorischen Zeit – und bilden ein beeindruckendes Schauspiel.

Interaktive Stationen wie Buzzer an den Seen und Teichen, mit denen eine Lichtershow gestartet wird, sowie Schattenwände runden das Bild ab. „Wir würden gerne mehr Interaktives anbieten“, sagt Urs Lange. Bei den immensen Besuchermassen lasse sich das aber leider nicht realisieren. Der große Brunnen im Nordgarten ist ebenfalls wieder ein aktiver Teil der Route.

Ein wahrer Besuchermagnet dürfte der riesige Bilderrahmen sein, der am Fuß der Emichsburg aufgestellt wurde und zum gegenseitigen Fotografieren einlädt. Auf die Frage, ob der vielleicht zur Dauereinrichtung werden könnte, beschloss Urs Lange während der Traumpfade-Vorstellung am Donnerstag kurzerhand, dem Blüba den Rahmen zu schenken. Man darf also gespannt sein, ob er dort auch in der nächsten Saison noch steht.

Was hat es mit dem neuen Sicherheitskonzept auf sich?

„Das haben wir nach den Erfahrungen im vergangenen Jahr ganz neu überarbeitet“, erzählt Blüba-Leiterin Petra Herrling. Bereits der Eingang zu den Traumpfaden bildete an Tagen mit vielen Besuchern ein unangenehmes Nadelöhr, die Menschen standen sich förmlich gegenseitig auf den Füßen. Auf den schmalen Wegen des Märchengartens war es ähnlich oder sogar noch schlimmer. Das soll nun anders werden.

Der Eingangsbereich ist nun deutlich weitläufiger und beginnt bereits am Ende der großen Allee. Von dort geht es nicht direkt durch den Lichtstelen-Tunnel, sondern zunächst in weitem Bogen um den Schüsselessee, was den ersten Andrang etwas entschlacken soll.

Der Märchengarten mit seinen schmalen Wegen ist nur noch ein ganz kleiner Teil der Traumpfade und wird zudem für den Umbau schon am Nachmittag geräumt, damit am Abend kein Gegenverkehr mehr entsteht. Das eigentliche Spektakel findet rings um die Wiese an der Emichsburg statt, wo deutlich mehr Platz zum Ausweichen ist.

Wann geht’s los und wie viel kostet das?

Von Freitag, 24. Oktober, bis zum 7. Dezember ist das Gelände jeden Abend von 17 bis 21.30 Uhr geöffnet. Wie in den Vorjahren gilt: Die Traumpfade gelten als gesonderte Veranstaltung, ein Tagesticket reicht nicht für den Einlass. Allerdings können sich Tagesbesucher ihr Ticket gegen einen Aufpreis „hochstufen“ lassen – alle anderen brauchen ein eigenes Traumpfadeticket. Die Kosten: regulär 16 Euro, für Inhaber eines Tagestickets acht Euro. Online sind die Tickets zum Teil günstiger.

Zu den Traumpfaden gehören noch weitere besondere Aktionen wie Feuershows, Schwarzlicht-Aktionen und Walking Acts. Diese werden aber nur an den Wochenenden gezeigt.

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