Versuchter Banküberfall in Bietigheim
: Darum wäre die Geldautomaten-Sprengung nutzlos gewesen

Aufregung in der Nacht auf Dienstag in Bietigheim-Buch: Drei junge Männer hatten vor, einen Geldautomaten zu sprengen, wurden dabei erwischt. Die VR-Bank Ludwigsburg macht nun deutlich, warum die Sprengung den Tätern gar nichts gebracht hätte.
Von
Andreas Hennings
Ludwigsburg
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Die VR-Bank hat ihre Automaten mit Farbpatronen ausgestattet.

dpa/Martin Schutt

Drei Männer sind in der Nacht auf Dienstag auf frischer Tat dabei erwischt worden, wie sie einen Geldautomaten in der Volksbank-Filiale im Stadtteil Buch von Bietigheim-Bissingen sprengen wollten, um das Geld zu erbeuten. Die mutmaßlichen Täter im Alter von 23 bis 26 Jahren wurden ertappt und von der Polizei festgenommen.

Die VR-Bank Ludwigsburg reagiert nun in einem öffentlichen Statement auf den Vorfall – und macht deutlich, dass den Tätern die Sprengung gar nichts gebracht hätte. „Die Täter hätten mit erbeuteten Banknoten nichts anfangen können, weil alle unsere Geldausgebautomaten, somit auch die Automaten in der Filiale Buch, mit Farbpatronen versehen sind“, teilt Sprecher Gunter Endres mit. Diese Vorrichtungen würden gestohlene Banknoten unbrauchbar und damit wertlos machen.

Bei der VR-Bank sei man „erleichtert“, dass großer Schaden vermieden wurde und man sei der Polizei „sehr dankbar“ dafür, dass sie die drei Täter auf frischer Tat festnahm.

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