Versuchter Totschlag
: Nach Stich-Attacke in Freiberg: Opfer wohlauf

Ein 46-Jähriger soll am Mittwoch in Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) einen Mann brutal attackiert haben. Während die Ermittlungen andauern, gibt es gute Nachrichten vom Opfer.
Von
Maximilian Kroh
Ludwigsburg
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Der 46-Jährige Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

imago/Ralph Peters

Der 57-Jährige, der am Mittwochabend in Freiberg am Neckar mit einem Schraubendreher und Pfefferspray angegriffen und schwer verletzt wurde, ist laut Polizei „den Umständen entsprechend wohlauf“. Der Mann sei noch in der vergangenen Woche wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Ein 46-Jähriger und ein 20-Jähriger hatten ihm am Mittwoch auf dem Nachhauseweg aufgelauert. Der 46-Jährige soll den Mann mit Pfefferspray attackiert und mehrfach mit einem Schraubendreher auf ihn eingestochen haben. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei die beiden flüchtenden Männer in Ludwigsburg festnehmen.

Tatverdächtige und Opfer kannten sich

Inwiefern der 20-Jährige an der Tat beteiligt war, ist laut Polizei weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Er war nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Fest stehe bislang lediglich, dass es sich bei dem 57-Jährigen nicht etwa um ein Zufallsopfer gehandelt habe, sondern dass es eine Vorgeschichte zwischen den Personen gab.

Der 46-Jährige war am Donnerstag einer Haftrichterin beim Amtsgericht Ludwigsburg vorgeführt worden. Die Richterin erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und wies den Mann in ein Gefängnis ein.

StZ Kreis Ludwigsburg
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